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SOZIALES

 

Kampagne für genfreien McDonald´s


Berlin (18.7.07): Mit einer konstruktiven Kampagne will die NGO "foodwatch" nicht McDonald´s abschaffen, sondern McDonald´s motivieren, auch gentechnikfreie Burger anzubieten. Eine KonsumentInnenkampagne der anderen Art.
Gestern, den 12.07.2007, fuhr gegen elf Uhr bei einer Filiale von McDonald’s am Potsdamer Platz in Berlin ein Kleintransporter vor. Das Team von foodwatch lud zehn Säcke gentechnikfreies, zertifiziertes Soja ab. Und stellte ein Transparent direkt vor die Fast-Food-Filiale: "Gemein! McDonald's macht nur Hamburger mit Gentechnik. Schluss damit!" foodwatch forderte McDonald's auf, Futter ohne gentechnisch veränderte Pflanzen bei der Rindfleischproduktion einzusetzen.

Über die Mitmach-Aktion burgerbewegung.de im Internet haben bis Juli 2007 bereits 8.800 Bürger an McDonald’s geschrieben und den Konzern aufgefordert, in Zukunft auch Hamburger ohne Gentechnik anzubieten. Zusätzlich hat foodwatch über Anzeigen mehr als 4.000 Unterschriften gesammelt. In seinem Antwortschreiben an die Mitmacher behauptet McDonald’s, man würde von den Rindfleisch-Zulieferern gerne den Verzicht auf gentechnisch veränderte Futtermittel verlangen. Das sei jedoch leider nicht möglich, weil es nicht genug gentechnikfreies Futter auf dem Markt gebe.

Zahlen & Fakten

Täglich essen allein in Deutschland 2,4 Millionen Menschen bei McDonald’s. Für sie werden jeden Tag mehr als 100.000 Kilogramm Rindfleisch zu Burgern verarbeitet, das von Kühen stammt, die mit gentechnisch veränderten Futterpflanzen gefüttert werden (Zahlenangaben von McDonalds). Ein guter Grund mehr, hier Wahlfreiheit anzubieten, zudem diese Möglichkeit auch einen Beitrag zur ökologischen Landwirtschaft darstellen kann.

Zur Unterschriftenaktion per Web >> www.burgerbewegung.de/formular.php

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