Was für Mütter schon längst der Alltag ist, ist für Väter noch neu: Arbeiten gehen, um die Kinder kümmern und attraktiv bleiben. Doch so formuliert Daniel Eichhorn, der Gründer von ichbinpapa.de, seinen Beweggrund das nach Eigendefinition "erste social network nur für Väter" zu launchen.
Und beschreibt weiter: Insbesondere Väter, die den Hauptteil der Erziehung und des Haushaltes übernehmen, sehen sich mit neuen Problemen konfrontiert: Der Wegfall sozialer Kontakte durch die Aufgabe des Beruf und mangelnde Anerkennung für die Tätigkeiten im Haushalt erschweren das Leben als Vater. Das Netzwerk ichbinpapa.de soll helfen, diese Herausforderungen des Vaterseins durch den Kontakt mit Gleichgesinnten besser zu meistern. Dabei geht es vor allem um ein positives Image des Vaterseins und die Tatsache, dass Väter kein Ersatz für Mütter sind, sondern ihre eigene Identität finden müssen.
Während Mütter seit Jahrzehnten um Anerkennung kämpfen, merken offenbar nun auch die Männer, nicht alles ist einfach wie bisher angenommen. Vielleicht auch einmal ein Anstoß dafür, die Gehaltsschere zwischen Männer und Frauen einmal im neuem Licht zu betrachten.








