Das neue Suchportal ecocho >> www.ecocho.com ist nach Eigenangaben die "erste grüne Suchmaschine der Welt". Technisch setzen die Betreiber auf die bewährten Suchstrategien von Google und Yahoo.
Die Benutzer sollen mit der kostenlosen Benutzung von ecocho eine einfache Möglichkeit haben, etwas für die Umwelt zu tun. Ein Großteil der Einnahmen aus Werbeeinnahmen wird in den Kauf von Emissionszertifikaten der offiziellen australischen CO2-Ausgleichsbehörde Greenhouse Gas Abatement Scheme (GGAS) investiert. Geplant ist künftig, 70 Prozent aller Einnahmen auf diese Weise aber auch weltweit in anderen CO2-Ausgleiches-Projekten zu investieren.
Die Rechnung läuft gegenwärtig so, dass für je 1.000 Suchanfragen über ecocho genügend Zertifikate gekauft werden können, dass GGAS im Rahmen eines CO2-Ausgleichsprogramms zwei Bäume pflanzt, was etwa der Bindung von einer Tonne CO2 entspräche. Um für die Nutzer Transparenz zu erzeugen, soll die CO2-Ausgleichsbilanz von ecocho vierteljährlich von KPMG überprüft werden.
Yahoo und Google haben den Betreibern von ecocho ihre Unterstützung zugesagt, so dass über die Maschine die gleichen bewährten Algorithmen benutzt werden und somit auch vergleichbare Suchergebnisse angezeigt werden. Allerdings kämpft die Seite noch mit recht langen Reaktionszeiten. Hoffentlich nur eine Kinderkrankheit.
Die Betreiber von ecocho aus Sydney/Australien betonen, dass sie keine Non-Profit-Organisation sind, sondern Geschäftsleute. Sie wollen Profit machen und damit Gutes tun, sich und anderen.
Sie planen auch die Einführung der Seite in vielen Ländern der Welt. Schon jetzt gibt es auf der Seite Spracheinstellungen für 17 Länder zur Auswahl, Deutschland ist auch dabei: „ecocho Deutschland – Sie suchen. Wir pflanzen Bäume.“, heißt es da. Am zweiten Tag nach dem offiziellen Start am 15. April sind bereits die Anpflanzung von fast drei Bäumen ersucht worden.








