Das Scheitern der Demokratiebewegung, das gewaltsame Miitärregime, welches jede Opposition und Hilfe unterdrückt, rückt das Land in den Schlagzeilen nicht ins beste Licht (sh. Berichte auf Glocalist Daily News >> www.glocalist.com/index.php und www.glocalist.com/index.php id=20&tx_ttnews%5Btt_n ).
Doch damit nicht genug. Am 3. Mai zerstörte und verwüstete der Zyklon „Nargis“ fast alles im Gebiet des Irrawaddy-Flussdeltas.
Die Not, die er verursachte, zeigt sich in vielen Gesichtern. Viele Burmesen versuchten ins Ausland zu fliehen, sei es durch die Militärregierung oder durch das durch den Zyklon verursachte Elend.
Terre des hommes war eine der wenigen Organisationen, die kurz nach der Katastrophe Hilfe leisten konnte. Auch andere internationale Hilfsorganisationen wurden tätig, doch wurden die Soforthilfsmaßnahmen von den Militärs gestoppt. Die Einreise wurde verweigert. Offiziell hieß es von Seiten der Regierung, dass die Lage stabil sei. Erst durch komplizierte diplomatische Initiativen der UNO, Regierungs- und Staatschefs, sowie der Vereinigung Südostasiatischer Staaten (ASEAN), erreichte man eine zögerliche Lockerung der Einreisebestimmungen.
Die Opfer des Wirbelsturmes warteten insgesamt schon mehr als zwei Wochen auf Hilfe. Das Terres de hommes Büro konnte aber bis Ende Mai für mehr als 24.000 Menschen Trinkwasser, Lebensmittel und Medikamente bereitstellen. Wie dramatisch die Lage aber wirklich war, geht aus dem Bericht einer Partnerorganisation hervor: »Heute haben wir wieder ein Dorf erreicht, das völlig zerstört wurde. Bisher ist noch kein Hilfskonvoi hierhergekommen«
Über das Bündnis „ Entwicklung Hilft – Gemeinsam für Menschen in Not“ sind mehr als 200.000 Euro Spendengelder eingegangen. Zusätzlich wurden direkt an Terre des hommes 92.000 Euro gespendet. Hinzu kamen Spenden in Höhe von rund 92.000 Euro, die direkt an terre des hommes gegangen sind.
Nach offiziellen Angaben sollen mehr als 180.000 Menschen Opfer des Sturmes geworden sein. Besonders wichtig ist die Aus- und Weiterbildung junger Ärzte und Krankenpfleger. »In den mehrmonatigen Kursen lernen sich junge Menschen verschiedenster Herkunft kennen, Karen, Shan, Mon, Thais, Burmesen. Viele von ihnen gehen danach als so genannte Rucksackdoktoren zurück nach Burma«, berichtet eine Ärztin. Mehrere Dutzend dieser Rucksackdoktoren versorgen etwa 150.000 Menschen in Burma, die sonst keinerlei ärztliche Versorgung hätten.
Spenden kann man an:
Spendenkonto 700 800 700
Volksbank Osnabrück eG
BLZ 265 900 25, Stichwort: Burma







