Doch der Hintergrund ist ein ernster, liest man in der Pressemitteilung. Die Europäische Kommission möchte mit der Kampagne auf die Vorteile von Vielfalt aufmerksam machen und der EU-BürgerInnen über ihre Rechte im Fall von Diskriminierung aufklären. Denn: Diskriminierung ist illegal.
Jedes Jahr werden Millionen von Menschen in der EU diskriminiert. Laut einer aktuellen Eurobarometer-Umfrage ist die ethnische Herkunft (61 %) der am weitesten verbreitete Grund für Diskriminierung in der Europäischen Union, gefolgt von Alter (58 %) und Behinderung (53 %). Ganze 16% geben an persönlich diskriminiert worden zu sein. Nur knapp die Hälfte der BürgerInnen kennt aber ihre Rechte im Falle des Falles.
Um die korrekte und effektive Umsetzung des EU Rechts in diesem Bereich zu gewährleisten, wurden Gleichstellungsbehörden in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union eingerichtet, um Chancengleichheit zu fördern und Diskriminierung in den von der EU-Gleichbehandlungsrichtlinie abgedeckten Bereichen zu bekämpfen. In Österreich zeigt die Eurobarometer-Umfrage, dass ethnische Herkunft (63%), Religion/Weltanschauung (47%) und Alter (46%) die am weitesten verbreiteten Gründe für Diskriminierung sind.
Ein Diskriminierungsgrund wurde weder vom EU-Barometer aber nicht abgefragt noch findet er Thematisierung. Diskriminierung auf Grund nicht vorliegender Parteimitgliedschaft. Ein Faktum, welches besonders für Österreich relevant ist, da Spitzenpositionen bis hinunter oft nach dem Kriterium Parteimitgliedschaft besetzt werden und oft politischen Farbenlehren entsprechen.
Ballnacht für Vielfalt im dritten Jahr mit Unterstützung der EU
Die Wiener Prominenz tanzt am 24. April 2010 im Kursalon Wien für die Vielfalt. Und die Kampagne „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ tanzt mit. Gemeinsam mit dem Schulungs- und Beratungszentrum equalizent als Kooperationspartner möchte die Kampagne Akzente setzen und unterschiedliche Menschen verbinden. So organisiert „Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.“ beispielsweise ein kleines Suchspiel, bei dem jede/r BesucherIn auf seinem/ihrem Eintrittsarmband eine Nummer vorfindet. Trifft er/sie im Laufe des Abends die Person mit der gleichen Zahl am Bändchen, spendiert die Kampagne den beiden einen Cocktail an der Bar. Und die Basis für einen unterhaltsamen Abend ist gelegt.
Weiters gibt es Diversity-Schokolade für alle und verschiedene Bands und Tanzgruppen sorgen für Unterhaltung. „Die EU-Kommission möchte ihren Beitrag zu einem der größten und wichtigsten österreichischen Diversity-Events leisten und die Gäste darüber informieren, dass EU-weit aktiv Maßnahmen zur Bekämpfung von Diskriminierung gesetzt werden“, erklärt Annemarie Huber, Pressesprecherin und Leiterin der Pressearbeit der Vertretung der Europäische Kommission in Österreich.
Web > www.diversityball.at/diversityball/
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Freitag, 10. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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