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GUTES LEBEN

 

Aschermittwoch naht - welcher Fisch hat Brief und Siegel?


Wien (15.2.10): Am Aschermittwoch lösen die Fische die Faschingskrapfen auf den Speisekarten ab. Aus Tradition und weil sie eine leichte und gesunde Kost nach der Faschingsvöllerei sind. Damit sich die Bestände bedrohter Meeresfische erholen können, rät "die umweltberatung" zu Fischen mit Gütesiegeln und heimischem Fisch.
Dem Heringsschmaus steht derzeit aus ökologischer Sicht nichts im Wege, denn: „In den letzten Jahren sind die Fischbestände des Herings bereits mehrmals eingebrochen. Die Bestände haben sich aber zum Glück größtenteils wieder stabilisiert“, erklärt Mag.a Gabriele Wittner, Fischexpertin bei "die umweltberatung".

Viele Fische sollten von der Speisekarte gestrichen werden

Bei vielen anderen Fischarten ist die Lage wesentlich schlechter. Thunfisch, Scholle, Rotbarsch oder Kabeljau geht es schon lange an den Kragen. Überfischung und verschmutzte Meere machen den Fischen zu schaffen. Diese bedrohten Fischarten sollten am besten sofort vom Speiseplan gestrichen werden, damit sich ihre Bestände erholen können.

Es muss nicht immer Meer sein

Für FischgenießerInnen gibt es viele schmackhafte, ökologische und gesunde Alternativen. „Bevorzugen Sie beim Einkauf zertifizierte Fische wie Bio-Fisch, Alpenlachs oder Meeresfische, die das MSC-Gütesiegel tragen. Auch heimische Fische wie Karpfen und Forellen bieten eine hervorragende Alternative zu den bedrohten Meeresfischen“, empfiehlt die Ernährungswissenschafterin von "die umweltberatung".
Infoblatt „Fisch - nachhaltig aufgetischt“

Mahr Infos als Download

Das Infoblatt „Fisch – nachhaltig aufgetischt“ zeigt, an welchen Gütesiegeln nachhaltig gefangene Fische im Supermarktregal erkannt werden und gibt Hintergrundinformationen zu ökologischem Fischgenuss. Kostenloser Download auf www.umweltberatung.at.


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