Im letzten Jahr haben erste Anbauversuche stattgefunden, jetzt ist es soweit und Anker präsentiert sein erstes Bio-Brot aus alten Getreidesorten. "Der Anbau von Bio-Urgetreide wie Waldstauderoggen oder Einkorn vor den Toren Wiens ist für uns kein Marketinggag!", betont Peter Ostendorf, Vorstand von Ankerbrot, und möchte damit Akzente für mehr Diversität im Brotregal setzen.
Das Getreide stammt dabei von 9 Bauern aus dem Umfeld von Wien, Niederösterreich und Burgenland. Es ist ein betont kurzer Weg, wie aus dem Urgetreide vor den Toren Wiens in der größten Backstube am Laaer Berg das Bio-Urkornbrot wird, denn Ankerbrot möchte zu 100 % auf Regionalität bei Aussaat, Ernte & Produktion achten und damit auf mehr auf Innovation und Verantwortung für die regionale Wirtschaft setzen.
Wiederherstellung der Bio-Diversität
Zunehmende Industrialisierung und das Streben nach größtmöglichem Ertrag haben dazu geführt, dass nur mehr die ertragswirksamsten Getreidearten - vorwiegend Weizen - angebaut werden. Neben Mangelerscheinungen für Grund und Boden hat die mangelnde Vielfalt auch für den menschlichen Organismus Folgen. Der Anbau der alten Getreidesorten Einkorn und Waldstauderoggen ist ein erster Schritt, um die ursprüngliche Artenvielfalt wieder herzustellen.
"Vielfalt, oder auch Bio-Diversität genannt, ist für das eigene Wohlbefinden besonders wichtig. Mit den längst in Vergessenheit geratenen Getreidesorten in unserem Bio-Urkornbrot können wir hier einen Beitrag leisten", so Ostendorf.
Informationen zu den Urgetreidesorten hat Anker online gestellt:
www.ankerbrot.at
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Freitag, 10. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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