Pro Jahr werden in Österreich 6.000 bis 7.000 Tonnen Tragetaschen aus Polyethylen in Umlauf gebracht. Bei der – dem Gebrauch folgenden –thermischen Verwertung entstehen rund 13.800 bis 16.100 Tonnen CO2. (Quelle: Umweltbundesamt)
Als erstes Handelsunternehmen Österreichs hat INTERSPAR bereits im Sommer 2007 Einkaufstaschen aus nachwachsenden Rohstoffen österreichweit eingeführt. Aufgrund des sensationellen Erfolges und der breiten Kundenakzeptanz gibt es das Bio-Sackerl jetzt auch flächendeckend in allen SPAR-, SPAR-Gourmet- und EUROSPAR-Standorten quer durch Österreich. So hat sich das Verhältnis von 20 % Papier-Tragetaschen zu 80 % Kunststoff-Tragetaschen zu 20 % Papier-, 60 % Kunststoff- und 20 % Bio-Sackerl entwickelt.
Vollständig CO2-neutrale Einkaufstasche
Die Bio-Sackerl sind rein aus Kartoffelstärke hergestellt und CO2-neutral, weil bei der Verbrennung nur so viel Kohlendioxid freigesetzt wird, wie die pflanzlichen Rohstoffe im Laufe ihres Wachstums aufgenommen haben. Alle Rohstoffe des Bio-Sackerls sind darüber hinaus vollständig kompostierbar und zur biologischen Verwertung in Biogasanlagen geeignet. Neben dem klimatischen Pluspunkt gibt es noch ein zweites Kundenargument für den Griff zum Bio-Sackerl: Durch die Beschaffenheit aus Kartoffelstärke ist es zudem noch atmungsaktiv und hält daher Obst und Gemüse oder auch Gebäck länger frisch.
Ausweitung auf SPAR, SPAR-Gourmet und EUROSPAR
Aufgrund des sensationellen Erfolges und der breiten Kundenakzeptanz gibt es das Bio-Sackerl jetzt auch zusätzlich zu den 52 INTERSPAR-Hypermärkten in den rund 1.400 SPAR-, EUROSPAR- und SPAR Gourmet-Standorten quer durch Österreich. „Jetzt haben unsere Kunden bei ihren täglichen Einkäufen die Möglichkeit, einen weiteren nützlichen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Unsere klimafreundlichen Bio-Sackerl stehen für Nachhaltigkeit und wirken sich letztlich positiv auf die eigene Lebensqualität aus“, erklärt SPAR-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Drexel.
Österreichischer Projektpartner und österreichische Lieferanten
Und auch bei der Herstellung der Einkaufstaschen wird auf das Klima Rücksicht genommen. In Zusammenarbeit mit einem Tiroler Projektpartner und großteils österreichischen Kartoffellieferanten können die Transportwege zur Produktion des Bio-Sackerls sehr kurz und somit klimaschonend gehalten werden.
Die Bio-Sackerl sind mit 0,35 Euro aufgrund des aufwändigeren Herstellungsprozesses etwas teurer als die herkömmlichen Taschen aus Polyethylen mit 0,21 Euro.
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Sonntag, 12. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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