Anlass ist der Start des Verkaufs von der 4. iPhone-Generation und die anhaltende Selbstmordserie bei einem Zulieferer, der Foxconn wie schon auf Glocalist berichtet.
Menschenrechtsaktivisten protestieren weltweit sowie in Berlin gegen unfaire Arbeitsbedingungen im Mobilfunksektor. Dabei erinnern sie an die zehn Menschen, die sich in den vergangenen Monaten beim weltgrößten Elektronikhersteller Foxconn in China umgebracht haben.
Diese Arbeiter haben unter anderem Einzelteile für iPhones hergestellt. Parallel dazu startet Germanwatch mit dem europäischen Projekt makeITfair eine Postkartenaktion, um Mobilfunkanbietern wie T-Mobile, e-plus oder Vodafone zu zeigen, dass es eine Nachfrage für fair produzierte und ökologisch nachhaltige Telefone gibt.
Die bisherige Subventionsstrategie der Mobilfunkanbieter weckt den Anschein, Handys seien zum Nulltarif erhältlich. "Doch bleiben bei dieser Strategie die sozialen Kosten in der Produktion auf der Strecke, wie die ausbeuterischen Bedingungen in Zuliefererfirmen gezeigt haben", so Cornelia Heydenreich, makeITfair-Koordinatorin in Deutschland.
Bisher gibt es keine wirklich fair produzierten Handys. "Verbraucher sollten die Möglichkeit haben, faire Handys zu kaufen - und das wollen wir den Mobilfunkanbietern zeigen. Die neuesten Vorfälle bei Foxconn waren daher für uns Anlass, mit der Unterschriftenaktion ein Signal zu setzen", erklärt Heydenreich weiter.
Die Unterschriftenaktion "Ich will ein faires und grünes Handy", die
unter anderem in Deutschland, Dänemark, Schweden, Ungarn und den
Niederlanden läuft, kann man hier mitunterzeichnen > makeitfair.org/aktiv-werden
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Donnerstag, 9. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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