Anlässlich der anhaltenden Hitze in Deutschland macht der NABU auf das zunehmend belastende Klima in Städten aufmerksam und ruft dazu auf, die Lebensqualität durch Maßnahmen wie mehr Begrünung und den Verzicht auf das Auto zu verbessern.
"In Deutschland lebt 80 Prozent der Bevölkerung in Städten, das sind etwa 60 Millionen Menschen", so NABU-Geschäftsführer Leif Miller. Allerdings ist die Luft in Städten viel stärker mit Schadstoffen belastet und heißer als die des Umlands. Wenig Grün, viel Asphalt und allgegenwärtiger Autoverkehr sind nicht nur unangenehm, sondern auch ungesund. Besonders betroffen sind Kinder, Senioren und Kranke.
Es sind so die Stadtplaner gefordert, für genügend grüne und schattige Erholungsmöglichkeiten sowie Alternativen zum Auto zu sorgen. Aber und vor allem braucht es auch eine klimaschonende Bauweise und weniger Versiegelung der Flächen durch Beton. Ein begrünter Innenhof hat bereits relevante Auswirkungen im unmittelbaren Nahbereich.
"In Städten wird das Klima zur gesundheitlichen Belastung für alle", so Bongardt. Man ist reizbarer, kann sich schlechter konzentrieren und leistet weniger, was manchmal vielleicht auch ganz gut sein kann.
Bei der Diskussion um die Nachnutzung des ausgedienten Flughafengeländes Berlin-Tempelhof stimmte die Mehrheit der Berliner bei einer vom Stadtsenat durchgeführten Befragung für eine Parklandschaft. Ein Platz für Ruhe und Entspannung, aber auch für sportliche Aktivitäten, soll nach Meinung der Berliner auf dem 450 Hektar großen Areal entstehen.
Anzeige
Samstag, 11. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



GUTES LEBEN
|
|
| << Zurück |
Kommentar
NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.







