„Ecofashion – das ist Mode mit Zukunft. Denn ökologische Mode verbindet schönes Design und kräftige Farben mit Gesundheit und ökologischen Vorteilen“, erklärt Mag.a Gabriele Wittner, Textilexpertin von "die umweltberatung" Wien.
Die Herstellung von herkömmlichen Textilien ist mit massiven ökologischen und sozialen Problemen verbunden. Kinderarbeit und eine hohe Wochenstundenzahl bei miesesten Löhnen sind an der Tagesordnung. Für die Produktion von 1 Kilo Baumwolle werden bis zu 29.000 Liter Wasser benötigt. Auch der Energiebedarf für die Herstellung von Textilien ist hoch, für 1 kg Polyester werden ca. 3 Liter Erdöl verbraucht. Doch wie viele Ressourcen im Textil wirklich stecken, verrät kein Etikett.
Reizende Wäsche
Eine lange „Zutatenliste“ braucht es für ein T-Shirt, das gebleicht, gefärbt, knitterfrei und hygienisch ausgerüstet ist. 7.300 Hilfs- und Ausrüstungsmittel sind für die Herstellung von Textilien erlaubt. Viele gelangen ungeklärt ins Abwasser, manche reizen die Haut und lösen sogar Allergien aus. Wer hautreizende Substanzen vermeiden möchte kauft am besten ökologisch.
Die Fasern der Zukunft
Welche Faser ist die Ökofaser Nr.1? Die Antwort ist nicht einfach - "die umweltberatung" hat Ökobilanzen recherchiert und empfiehlt die Naturfasern Biobaumwolle, Hanf und die Zellulosefaser Tencel. Mit Einkaufsadressen, einem Labelkatalog und Hintergrundinfos zur Textilproduktion unterstützt "die umweltberatung" beim Kauf der Mode mit Zukunft.
"Die umweltberatung" hat Infomaterialien zu Ökotextilien zusammengestellt > www.umweltberatung.at/oekotextilien
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Freitag, 10. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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