Die Hilfsorganisationen CARE, Caritas, Kinder-Krebs-Hilfe, Kindernothilfe, Rotes Kreuz, Volkshilfe und WWF Österreich sind nun gemeinsam auf einer Charity/Werbe-Plattform der anderen Art vertreten. Denn dort kann ohne Geld gespendet werden und der geneigte Leser kann dabei auch noch persönlich profitieren.
NGOs werden so zu Werbe- und Produktplattformen im Rahmen eines cause-related-Marketings. Man mag dies nun gut finden oder nicht, CSR ist es jedenfalls nicht wie in der Pressemitteilung behauptet wird.
Durch die Konsumation von Werbeclips und der anschließenden Beantwortung von Fragen (Multiple Choice) kann der Leser eine davor gewählte Organisation mit einem Teil der Werbeeinnahmen bedenken und bei der Wahl der richtigen Antwort auch gleich sich selbst. Bei richtiger Antwort sammelt der Leser Punkte, die er später gegen Produkte tauschen kann.
Wer sozusagen Werbung freiwillig konsumiert, kann sich die dadurch entstandenen Werbeeinnahmen mit einer Hilfsorganisation teilen. Die Werbeeinnahmen gehen dabei zu 50 % an die Hilfsorganisation, 33 % an den Leser und 17 % an Spendenfluss (MEDIENRING + artists - Mayr-Geister KEG) selbst.
Das Projekt wird durch die öffentliche Hand von „departure“, dem Creative Industries Förderprogramm der Stadt Wien, unterstützt. Hier ist schon kritisch nachzufragen, wieso öffentliche Mittel für die Werbewirtschaft eingesetzt werden.
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Freitag, 10. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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