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Samstag, 11. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!
GUTES LEBEN

Bio-Kaugummi aus dem Regenwald

 

Serie: Alles über Bio-Kaugummi


Berlin (28.5.10): Die Glocalist Medien stellen in einer sechsteiligen Serie mit den Bio-Kaugummi Experten von Chicza alles Wissenswertes über Bio-Kaugummi vor. Lesen Sie heute den dritten Teil über die gelungene Rezeptur. Diese Serie ist eine Medienkooperation (Anzeige) zwischen Chicza und Glocalist Medien.
Chicle, verschmolzen mit natürlichen Wachsen, bildet die Kaumasse. Noch heiß wird diese mit biologischen Süßungsmittel (unter ihnen Traubenzucker und Agavensirup, gesund aufgrund seines geringen Blutzuckerindex) sowie natürlichen Aromen vermengt, gepresst und zu Kaugummi geformt.

So einfach, wie sich das anhört, nur natürliche Zutaten und Herstellungsprozesse, das daraus resultierende Produkt ist eine seltene Ausnahme in der größtenteils künstlichen Welt der Kaugummis, in der die meisten, wenn überhaupt nicht mehr als 5 – 7 % natürliche Kaumasse enthalten (der Rest sind petrochemische Polymere, also Plastik).

Ein kleiner Teil, verglichen mit der 100 % rein natürlichen Kaumasse von Chicza und die Kaumasse macht immerhin 40 % des gesamten Kaugummis aus.

Sie werden den natürlichen Geschmack von Chicza lieben, der die Essenz von frischen, wilden Früchten, Kräutern und Gewürzen einfängt. Diese spezielle Bissgefühl, das nur von natürlicher Kaumasse erreicht wird.

Eine der großen Vorzüge der Chicza Rezeptur ist die biologische Abbaubarkeit. Einmal weggeworfen, zerfallen die rein natürlichen Inhaltsstoffe innerhalb von wenigen Wochen zu Staub. Es verbessert sogar den Kompost.

Drei Geschmacksrichtungen sind derzeit erhältlich: Wilde Minze, Limone und Spearmint. Neue Geschmacksrichtungen werden folgen, um Ihnen eine innovative Bandbreite an intensiven, tropischen Früchten und Gewürzen zu bieten.

BIOLOGISCHE ABBAUBARKEIT

Hast du es einmal gekaut … kann CO2 aus der Atmosphäre eine coole Sache sein. Kein Wunder, dass Chicza biologisch abbaubar ist. Es ist rein natürlich. Was aus der Erde kommt und prinzipiell unbehandelt bleibt, kehrt auch einfach wieder zurück nach Hause.

Natürliche Sauerstofffabriken – die Chicozapote-Bäume
Wie viele andere organische Kohlenstoffverbindungen, die das Rohmaterial der Biomasse des Regenwaldes ausmachen, besteht chicle aus atmosphärischem Kohlenstoff. Gebunden von riesigen Sauerstofffabriken wie den Chicozapote-Bäumen (Manilkara zapota). Ist der Kohlenstoff einmal in den flüssigen und festen Bestandteilen der Pflanzen gebunden, landet der Kohlenstoff normalerweise in der Erde. Regenwälder sind das ganze Jahr über grün und spielen daher eine Schlüsselrolle im Binden von Kohlenstoff. Sie können so als Lungen der Erde fungieren und eine Art Klimaanlagenfunktion übernehmen. Sogar im Winter, wenn der gewöhnliche Laubwald seine Blätter verliert, wachsen tropische Wälder weiter.

Latex - ein Naturprodukt

Gebundener Kohlenstoff kommt in der Pflanzenwelt in vielen verschiedenen Formen vor. Eine von ihnen ist Latex, welches nur von einer kleinen botanischen Gruppe produziert wird – bestehend aus Kräutern wie Milchgras bis hin zu Bäu¬men so groß wie der Chicozapote-Baum. Latex besteht je nach Jahreszeit zu 50 - 70% aus Wasser. Zu einem geringen Anteil sind Proteinen, Kohlenhydraten, Lipiden, anorganischen Verbindungen und Aminosäuren enthalten. Den Hauptanteil bilden jedoch die Polyisoprenen.

Polyisoprene haben gegenüber Isoprenen (Kohlenwasserstoff, welcher am häufigsten im menschlichen Körper zu finden ist und der von Pflanzen und Tieren erzeugt wird) einen nützlichen Vorteil: Sie sind Elastomere. Aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung lassen sie sich einfach dehnen und kehren nach dem Dehnen in ihre Ausgangsform zurück. Das verbreiteste Produkt aus Latex ist Gummi. Auf der ganzen Welt sind tropische Bäume eine Quelle für Gummi: Die verbreiteste Art im tropischen Amerika ist Hevea spp. zusammen mit Castilla spp. und Manihot spp., in Afrika ist es Funtumi elastica und Landophila spp., in Asien Ficus elastica.

Der Chicle- bzw. Chicozapote-Baum

Der Chicozapote-Baum unterscheidet sich stark von den übrigen, ansonsten sehr ähnlichen Gummibäumen. Denn nur einige wenige Pflanzen synthetisieren Polyisoprene in der „Trans-Konfiguration“. Chicle, gutta-percha (Pallaquium gutta) und balata (Manilkara bidentata) sind typische Vertreter der Trans-Polyisopren synthetisierende Pflanzen. Unter diesen Bäumen ist der chicle-Baum einzigartig, da er einen einmaligen Mix von Polyisoprenen hat, der eine nicht giftige, wasserlösliche, nicht vulkanisierbare Substanz ergibt.

(Serie "Alles über Bio-Kaugummi" ist eine Medienkooperation (Anzeige) zwischen Chicza und Glocalist Medien. Teil IV erscheint im Juni. Was ist eine Medienkooperation? > www.glocalist.com/impressum/ ).

Teil I Ökologie > bit.ly/bhxSVd
Teil II Rohstoff > bit.ly/avAD0o

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