Anzeige
Samstag, 11. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!
GUTES LEBEN

Bio-Kaugummi aus dem Regenwald

 

Serie: Alles über Bio-Kaugummi


Berlin (9.4.10): Die Glocalist Medien stellen in einer sechsteiligen Serie mit den Bio-Kaugummi Experten von Chicza alles Wissenswertes über Bio-Kaugummi vor. Lesen Sie heute den zweiten Teil über den Rohstoff der Mayas: Ohne Regenwald kein Rohstoff. Lesen Sie warum das so ist. Diese Serie ist eine Medienkooperation zwischen Chicza und Glocalist Medien.
Im ersten Teil der Serie haben Sie erfahren, dass der wesentliche Rohstoff für Bio-Kaugummi Chicza ist. Doch was ist Chicza und wie entsteht es?

Der natürliche Herstellungsprozess eines biologischen und biologisch abbaubaren Kaugummis aus dem Regenwald hat seine verborgene Wurzeln bei den Mayas.

Die Maya haben den Saft des Chicozapote Baums schon vor Tausenden von Jahren gekaut. Ihre Beziehung zum Regen¬wald ist eine besondere und sie wussten bereits alles über die Pflege der Bäume auf eine nachhaltige Art.

Die Ernte des Saftes findet nur alle sechs bis sieben Jahre statt. Die Bäume können auf diese Weise am Leben bleiben und 300 Jahre lang Gummi produzieren. Der kurze und natürliche Weg vom Chicozapote-Saft zum chicle-Ziegel. Der Latex wird von den 30 Meter hohen Chicozapote-Bäumen gezapft, indem man oberflächlich Z-förmige Schnitte in die Rinde ritzt, die im Zick-Zack bis hinunter zu einem Beutel am Fuße des Baumes führen. Der so austropfende Saft füllt langsam den Beutel.

Jeder Baum bringt im Durchschnitt 3 - 5 kg Ertrag pro Ernte, die nur alle 6 - 7 Jahre erfolgt, um die Bäume nicht zu schädigen. Einige von ihnen sind schon mehr als 300 Jahre alt. Werden Chicozapote-Bäume außerhalb ihrer natürlichen Umgebung angepflanzt, produzieren sie keinen Latex mehr. Sie brauchen die komplexe biologische Symphonie des Regenwaldes um sich herum, um ihre Magie zu entfalten. Dies ist einer der Gründe, weshalb die chicleros solche tapferen Verteidiger unserer Regenwälder sind.

Der flüssige Latex wird gekocht, dehydriert und zu einer klebrigen Paste verarbeitet. Diese wird dann gezogen, geknetet und zu rechteckigen Ziegeln geformt, die abgekühlt aushärten. Diese Ziegel nennt man marquetas. Jede marqueta wird sorgfältig von ihrem Hersteller markiert. Da die nachhaltige Bewirtschaftung dieser Regenwälder durch das FSC (Forest Stewardship Council) zertifiziert ist, beinhalten diese Markierungen wertvolle Informationen wie den Name des chiclerosund die genaue Lage des beernteten Baumes. Nur wenige Produkte haben eine solche perfekte Rückverfolgbarkeit.

Kaugummi in den USA – seit 1866

Diese Eigenschaft ist genau das, was die Wiederentdeckung von chicle durch Thomas Adams 1866 auslöste. Der frühere mexikanische Diktator Santa Ana versuchte, während seines Exils in den USA, mit Mr. Adams ins Geschäft zu kommen. Mit Latex, extrahiert aus mexikanischen Chicozapote-Bäumen. Die Absicht war, das Latex zu vulkanisieren und in Fuhrwerksrädern zu verwenden. Zwei Tonnen wurden zum Experimentieren nach New York geschickt. Es in Gummi zu verwandeln, stellte sich allerdings als unmöglich heraus. Und schon saß Mr. Adams auf 2.000 Kilo anscheinend nutzlosem chicle-Latex. Er erinnerte sich allerdings daran, dass Santa Ana ihm gesagt hatte, die Leute in Mexiko nutzten dieses Gummi zum Kauen. Laut dieser weit verbreiteten Geschichte ist Adams so zu der Idee gekommen, das chicle zu süßen und ihm Geschmack zu geben, um Kaugummi herzustellen. Fast so eines, wie wir es heute kennen.

Heutige Kaugummis

Derzeit nutzen die meisten massenproduzierten Kaugummis künstliche Polymere auf Erdölbasis als Ersatz für natürliches chicle. Selbst die wenigen sehr feinen Kaugummis, die natürliches chicle verwenden, nutzen nur einen kleinen Anteil hiervon und kombinieren ihn mit synthetischem Gummi. Dies ist der Grund, warum Kaugummi eine so große ökologische und hygienische Bedrohung für die Städte in aller Welt ist: Die Polymere im Kaugummi verbinden sich nämlich sehr gut mit dem Asphalt.

Chicza – das erste biologisch abbaubare Kaugummi

Chicza, welches ausschließlich aus zertifiziert biologischen Inhaltsstoffen besteht, hat als Basis eine rein natürliche, biologische Kaumasse und besitzt darum all die tugendhaften Eigenschaften dieser harmlosen, wasserlöslichen, nicht klebrigen, abbaubaren Quelle. Es wird einfach von der Witterung, kombiniert mit Bakterien und enzymatischem biologischen Abbauprozessen, zu Staub abgebaut und kehrt somit zurück zur Erde, genauso wie verfaulendes Holz, fallende Blätter und anderes biologisches Material.

Daher löst Chicza das Verschmutzungsproblem der Städte, wo der Asphalt und die erdölbasierenden Polymere herkömmlicher Kaumassen dazu neigen, sich für immer zu verbinden.

Verpackung – FSC zertifiziert und abbaubar

Auch bei der Entwicklung der Verpackung standen Nachhal¬tigkeit und biologische Abbaubarkeit im Vordergrund. So besteht die Pappe zu 70% aus recyceltem Papier, der Rest aus FSC (Forest Stuardship Council) zertifiziertem Holz. Die innere Folie ist Biofilm, ein auf Cellulose basierende Alternative zu Plastikfolie, praktisch eine metallisierte Hochglanzfolie auf Cellulosebasis. Die Cellulose wird aus erneuerbarem, nachhaltigem Holzbrei, aus FSC zertifizierten Quellen, gewonnen. Diese Folie bietet hervorragenden Frischeschutz und ist biologisch abbaubar.

(Serie "Alles über Bio-Kaugummi" ist eine Medienkooperation zwischen Chicza und Glocalist Medien. Teil III erscheint im Mai. Was ist eine Medienkooperation? > www.glocalist.com/impressum/ ). Teil I > bit.ly/bhxSVd

<< Zurück

Kommentar


NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Donnerstag, 15.04.2010 17:39 | Phyto Treasures
Super Sache

Zeige Ergebniss(e) 1 bis 1 von 1


Kommentar schreiben (Tragen Sie Ihr Kommentar in das Feld ein)
 


>Faire Rosen bei Netto und Endeka
>Hochschulperle Februar
>Mini-Blockheizkraftwerke werden wieder gefördert
>Hochschulperle des Jahres 2011: "Rock Your Life!"
>Faire Möbel aus fairem Holz: Quadrato
>Handy umweltgerecht entsorgen
>Spenden Sie ihre alte Waschmaschine
>95 Prozent weniger Klimagase durch Pflanzenfleisch
>Graz bekommt energieautarken Supermarkt
>Klimafreundliche Tipps für die Festtage
>Mattel: Ausbeutung für kunterbunte Spielzeugwelt
>Weihnachtsbäume aber auch Adventkranz: Ohne Chemie
>Per Mausklick in die Natur
>Kostenloses Heizgutachten: kann Geld sparen
>Umundu gut besucht
>Treeshop: Produkte aus zertifizierter Holzwirtschaft
>Guten Fisch online suchen
>Umundu-Festival in Dresden
>Allee des Jahres: Wirklich schön
>Achtung Reinigungsmittel
>Erstes Passivhaus-Hallenbad Europas
>Licht mit Plastikflaschen und Sonnenkraft
>FreiHEIZberaubung - damit die Heizrechnung im Keller bleibt
>Jetzt haben Schimmelpilze Hochsaison: Was dagegen tun?
>Energiesparlampe: Wenn zerbrochen, sofort lüften
>Schulstart: Die Ökoratschläge vom BUND
>Das Entdeckerheft! – Ein neues Ferienangebot
>Modemesse Innatex auf den Weg zur Nachhaltigkeit
>E-Taxi in München
>Öko-Weinbauverband ECOVIN neues Mitglied im BÖLW
>Vectrix: Jetzt mehr Reichweite mit E-Scooter
>Baumpflanzung:NABU und E-Plus mit ersten Umwelttarif
>Erfolg:New Yorker und Orsay verzichten auf Sandstrahltechnik
>EthikBank als Bank mit größtem Vertrauen gekürt
>Bremen: Nachhaltige Kapitalanlagen Infoforum
>Deutsche Umweltstiftung - Volontariat Hauptstadtbüro
>Empfehlungen Robert-Koch-Institut für EHEC
>Was ist dran am Passivhaus, Mythen oder Wahrheit?
>Internationaler Tag der Biologischen Vielfalt
>Grüner Handytarif mit der NABU
>Jugendumweltfestival "Pure Verschwendung"
>DFB: 2 Millionen Euro für Nachhaltigkeit
>Obstbäume statt CO2-Endlager
>Walk the Talk: Die grüne Kindermeile
>Vectrix VX-1: Ein E-scooter umrundet den Globus
>Reiseführer Erneuerbare Energie
>Ein Baum für jedes Kind
>Slow Food Messe
>Danone: WWF vs. foodwatch
>Onlinesimulation: Selber Loks fahren und Energie sparen
Anzeige


Glocalist Medien: Offizielles Projekt der
UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung"