Ein weiter so geht nicht, will man nicht exorbitante Risken auf sich nehmen und den notwendigen Strukturwandel verschlafen. Es führt kein Weg vorbei, Energie baldigst nachhaltig zu gewinnen. Zahlreiche Studien aus den unterschiedlichsten Hintergründen belegen, dass eine Umstellung der globalen Energiewirtschaft auf Erneuerbare Energie bis 2050 möglich ist.
Aber dies wird nicht reichen: Die nächsten Etappen sind Ressourceneffizienz und Ausstieg aus der Öl-Wirtschaft. Öl ist ein zu wertvoller Rohstoff als dass er via Gaspedal für eine ineffiziente Mobilität verfrühstückt wird. Es wird keinen Weg vorbei gehen, mit den Rohstoffen der Erde sorgfältiger und achtsamer umzugehen. Dies betrifft auch Landwirtschaft im besonderen und die Nahrungsmittelproduktion im allgemeinen.
Hintergrund all dieser Herausforderung ist und muss sein, die Frage „In welcher Gesellschaft wollen wir leben?“ unter Wahrung und Ausbau von Demokratie und Menschenrechte weltweit. Sie sind das eigentliche Fundament für jede Frage der Nachhaltigkeit, die sich mehr und mehr der sozialen und gesellschaftlichen Dimension annimmt.
Die große aktuelle Frage lautet daher, wie man soziale Gerechtigkeit schafft, denn mehr und mehr Menschen sowohl in Europa als auch global sehen, dass die Gerechtigkeit schwindet.
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Freitag, 10. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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