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Brauchen wir eine neue Elite?


Berlin (16.2.10): In einer aktuellen Studie der Research Agentur Helvea wird die Summe des so genannten „Schwarzgeldes“ – also Gewinne, die an den Fiskus vorbeigeführt worden sind - aus den EU-Staaten, die in der Schweiz bebunkert sind, auf 500 Milliarden Euro geschätzt. Von Christian Neugebauer
Und dies ist nur die Schweiz. Die Dimensionen für Österreich, Liechtenstein oder Ceyman Islands dürften wohl nicht unähnlich sein und man darf von einer gefühlten Schätzung wohl von 1.5 Billionen Euro „Schwarzgeld“ kommen.

Also jene Summe, die die EU-Staaten mal schnell zur Rettung des Bankensystems aufgebracht haben, wofür jene Bürgerinnen und Bürger haften, die sich eine Steuerhinterziehung nicht leisten und der Steuersklavenschaft nicht entkommen können.

Das aktuelle System in Europa erinnert mehr und mehr an das Kopfsteuersystem wie man es dereinst gekannt hat aus der Sklaverei.

Die Bürgerinnen und Bürger Europas werden von ihren Eliten abgezockt und ausgenommen wie eine Weihnachtsgans und am Ende des Tages dürfen die Bürgerinnen und Bürger auch noch für die Risken haften. Und der Staat und die politischen Parteien spielen alle mit. Man kann zwar graduelle Abstufungen ausmachen, aber der Bankenrettung haben alle Parteien im deutschen Bundestag bzw. im österreichischen Parlament zugestimmt.

Von der Dimension her betrachtet, kann man nicht mehr von einigen wenigen „schwarzen Schafen“ sprechen. Die Herde ist „schwarz“ und die Ausnahme sind die „weißen“ Schafe.

Die Steuerhinterziehung – ermöglicht eben auch durch die Staaten, die kaum wirksame Kontrollen setzen wollen - in dieser ungeahnten Dimension sagt deutlich aus, dass die Eliten Europas in Wirtschaft und Politik de facto gegen die Soziale Marktwirtschaft, gegen die demokratisch-freiheitliche Grundordnung und gegen das Europa der Bürger sind. Das ist ein Problem. Wir brauchen eine neue Elite, die wieder für Soziale Marktwirtschaft, Demokratie und für ein Europa der Bürger ist.


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