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Da stimmt was nicht: Die Besten werden in die Tonne getreten


Berlin (23.10.09): Das DIW-Berlin hat jüngst mit einer Studie zur Innovationskraft die Finger auf die Wunde gelegt: Mut wird nicht gefördert, hochqualifizierte Frauen scheitern weil keine Kinderbetreuungsmöglichkeiten, für Innovation ist kaum Kapital zu bekommen und die Bürokratie erledigt den Rest. Von Christian Neugebauer
All diese Faktoren sind mehr als abträglich für die unternehmerische Etablierung der Nachhaltigkeit.

Dies spielt sich gerade und auch in der Wirtschaftsszene der Nachhaltigkeit ab: Zahllose kleine bis kleinste Unternehmen gründen sich, scheitern aber an den Mangel an Kapital, weil den Investoren der Mut fehlt. Sie werden so völlig zerrieben und kaputt gemacht.

Diese Verwundungen hinterlassen Spuren in der Seele bei den Betroffenen und schaffen ein Klima der Kleinmütigkeit. Die wenigen, die es doch schaffen, werden schnell arrogant und überheblich und wollen dann mit ihrer Herkunft nichts mehr zu tun haben. Stück um Stück vergessen sie ihre Motivation und Vision und rasch folgen Skandale und Fragwürdigkeiten. Beispiele, die jüngst Unmut ausgelöst haben, reichen von Bionade, Utopia über Lichtblick bis hin zum großen Bio-Eier Skandal in Deutschland.

Und im sich gerade etablierenden Bereich des Social Business macht man aktuell schlimmstes ehrabschneidendes Mobbing und böse Intrigen aus. Es sind da nicht die Besten und die moralisch Einwandfreien wie Achtsamen, die da derzeit glänzen bzw. ihre selbst errichteten Scheinwerfer da marktschreierisch auf sich richten.

Aber unter der Hand beginnen sich die Kräfte neu zu ordnen und es entstehen neue, interessante Allianzen, Vereine, Initiativen und Bündnisse. Nach zwei Jahren des gemeinsamen Aufbruchs beginnt nun die Differenzierung. An die Besten kann man nur die Worte richten: Haltet durch, Hilfe naht.


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