Und dies vor dem Hintergrund von Rekordernten: Volle Äcker, hungernde Menschen davor.
Man muss sich fragen, was da fundamental schief läuft. Ist Hunger von einer Milliarden Menschen und weiteren zwei Milliarden, die an Mangelernährung leiden, nicht systemrelevant?
Die Staatengemeinschaft hat sich mächtig in das Zeug geworfen mit fast vierstelligen Milliardenbeträgen, um die Geschäfte der Satten und Gierigen zu retten. Sie seien systemrelevant, zu groß, um zu fallen. Es hätte unsägliche Katastrophe und soziales Elend ausgelöst. Die Wirtschaft wäre zusammengebrochen.
Moment mal: Die Wirtschaft ist zusammengebrochen und funktioniert nur mehr leidlich die den globalen Randzonen des Wohlstandes und des Überflusses. Und auch in diesen Randzonen leben mehr und mehr Menschen im Prekariat und sind von Obdachlosigkeit, Armut und Mangelernährung betroffen.
Wir haben im globalen Maßstab bereits soziales Elend und dies schon vor der Bankenkrise und ganz besonders während und nach dieser, die aber noch nicht einmal ausgestanden ist.
Da muss ein Ruck durch die Staatengemeinschaft gehen. Statt Hochsubventionierung einer Agroindustrie, die den Hunger nach nunmehr nunmehr 30 Jahren nicht beseitigen konnte und dies mit ausufernder Unterstützung durch die Staatengemeinschaft und zahllosen Hilfsprogrammen durch NGOs und NPOs muss man Bilanz ziehen. Die bisherigen Ansätze haben versagt. Ein weiter so geht nicht, denn es ist systemrelevant wenn drei Milliarden Menschen unter Mangel an Nahrung leiden.
Bericht über Hunger auf der Welt > www.glocalist.com/news/kategorie/soziales/titel/voller-acker-hungernde-menschen-davor/






