Es darf kein Weg daran vorbeiführen, dass die Staaten Europas, sich zu einer nachhaltigen Beschaffung nicht nur bekennen sollen, sondern es auch tatsächlich realisieren.
Alle einschlägigen Umfragen, seien sie nun repräsentativ wie von der DIHK oder „gefühlt“ wie von Glocalist, wo sich aktuell mehr als 80% der Leserinnen und Leser von Glocalist Daily News für eine nachhaltige Beschaffung aussprechen, zeigen eine eindeutige Richtung: Man will eine nachhaltige Beschaffung durch den Staat.
Und es geht um ein erhebliches Volumen: Rund 350 Milliarden jährlich alleine für Deutschland. Und mehr noch. Als Zwischenschritt könnte man alle nicht-nachhaltigen Subventionen und Förderungen streichen. Wie das UBA vorgerechnet hat, macht dies rund 50 Milliarden Euro aus. Da bräuchte man kein Sparpaket mehr.
Alle Argumente liegen vor, es braucht nur mehr der Entscheidung durch die Politik, die sich von Klüngelinteressen verabschiden und emanzipieren müsste. Und hier liegt auch die wesentliche Hürde.
Vielleicht sollte man auf Landesebenen, dort wo direkte Volksbegehren möglich sind, auch solche anstrengen. Und im Falle Österreichs könnte man gleich ein bundesweites Volksbegehren zur nachhaltigen Beschaffung durch den Staat starten.
Es ist und wäre ein Gebot der Vernunft, um die Wende zur Nachhaltigkeit zu realisieren.
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Freitag, 10. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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