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Freitag, 10. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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Die wichtigen Öko-Banken boomen und freuen sich über 30% Zuwächse, der faire Handel meldet ebenfalls zweistellige Wachstumszahlen und im Dienstleistungsbereich gründen sich stetig neue Unternehmen, die sich grundsätzlich an der Nachhaltigkeit orientieren wollen und diese auf ihre Fahnen schreiben. Es sind dies erfreuliche Zeichen und man darf gespannt sein, ob sich dieser Trend im nächsten Halbjahr fortschreiben lässt. Denn die globalen Rahmenbedingungen sind widersprüchlicher denn je und Prognosen ändern sich fast schon im Wochentakt. Dies führt zu Unsicherheit und Verunsicherung, wofür die nachhaltige Wirtschaft besonders sensibel ist, denn sie weist im Vergleich zur konventionellen Wirtschaft noch eine unterentwickelte Kapitalbasis auf und hat paradoxer Weise einen höheren Erklärungs- und Kommunikationsbedarf als konventionelle Produkte. Letztere sind gelernt und die neuen Produkte und Dienstleistungen brauchen noch eine Lernkurve, wiewohl auch hier sich die Zeichen deutlich wandeln: So zeigen aktuelle Umfragen, dass sich der überwiegende Teil der Bevölkerung eine nachhaltige Wirtschaft wünscht. Jetzt ist der Weg vom Wunsch zur Wirklichkeit gefordert und hier liegen einige Herausforderungen auf dem Wegesrand wie Investitionskapital, Kommunikation, Marketing und auch Transparenz und Glaubwürdigkeit, denn der Konsument steht vor einer Unzahl an Gütezeichen, die rasch verunsichern können. In Summe aber alles lösbare Hausaufgaben und man darf zuversichtlich sein. |
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