Sie, die neue Studie, kommt von Roland Berger und will zu "Green Transformation" animieren. Sie besagt nichts Neues und doch muss es offenbar immer wieder gesagt werden. Aber ist dies der Weisheit letzter Schluss?
Langsam aber sicher haben bald alle großen Strategieberater das Thema "Green Business" oder "Sustainable Business" oder "Chancen aus dem Wandel" für sich entdeckt.
Mit Studien, oder solche die es vorgeben zu sein, wird versucht die eigene Kompetenz in Sachen Nachhaltigkeit zu dokumentieren. Über die Nachhaltigkeit der einzelnen Akteure ist wenig bis nichts bekannt. Man kommt ja nicht umhin zu bemerken, dass hier nicht nur das neue Business der Kunden und dessen Marktchancen im Blickfeld stehen – sondern vor allem das der Berater selbst.
Wer heute erst mit einer Studie zum Thema Wirtschaftswandel oder Green Business oder Nachhaltigkeit auf den Markt tritt, darf sich jedoch nicht als vorausblickend sehen. Was dies für die Wertigkeit der einzelne Berater bedeutet, darf jeder für sich entscheiden.
Nachdem uns das Thema Klimawandel schon Jahre im Griff hat, ist es müßig zu lesen, dass er nun da ist. Seit Jahren wird um Ressourcen gerittert, hier das gleiche Spiel. Und so geht es dahin. Energiewandel, CSR, soziale Verantwortung etc. etc. Die Leugner des Klimawandels sind längst verstummt und es ist nun an der Zeit, die Neuordnung für die Menschheit nicht nur anzudenken, sondern umzusetzen.
Wem man heute noch den Klimawandel erklären muss, der hat keine Zukunft. Freunde der strategischen Denker, Strategie heißt vorne mit dabei sein und nicht, nachdem das Thema gut abgelegt ist, ins gleiche Horn blasen. Da erwarten wir uns schon Neues.
Andersrum gesehen ist es bedenklich, wenn es noch Meldungen wie diese braucht, um die Menschheit (Wirtschaft) auf die Zukunft einzustimmen. Denn eines ist schon seit Jahren klar - so wie es war, wird es nicht mehr. Und wenn hier eine Prognose gestattet sei – die Börsen, die auf den Fortbestand des Lebens ihre Wetten abschließen, werden besser früher als später den Weg allen irdischen gehen. Dies hoffentlich bevor der Menschheit die Nahrung ausgeht. Denn zu guter letzt, werden nicht Marktpreise und Trader die Welt regieren, sondern reale Verhältnisse und ihre Wirklichkeit.
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Samstag, 11. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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