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Samstag, 11. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!
KULTUR

Call for Future: Kultur und Nachhaltigkeit


Berlin (6.5.10): "Über Lebenskunst" will die Stadt Berlin zum Schauplatz für Initiativen machen, die Kultur und Nachhaltigkeit verbinden und neue Handlungsansätze wagen. Einsendeschluss ist der 24. Mai.
Getragen wird diese Initiative vom Haus der Kulturen der Welt und von der Kulturstiftung des Bundes: Ob Nachbarschaftsgärten, Stadtimkereien, Carrotmobs, Wikiwoods oder Klimapiratinnen auf der Spree - weltweit werden neue Formen einer ökologischen Lebenskunst erprobt.

Der Anspruch und die Vision wird mit einer Frage nach einer lebenswerten Zukunft formuliert: "Globale Gerechtigkeit und der gesellschaftliche Umbau hin zu einer nachhaltigen Lebensweise sind derzeit die größten Herausforderungen für uns alle, ganz gleich an welchem Ort wir leben. Wie wollen, können, sollen wir in Zukunft auf eine gute Art leben, ohne unsere Lebensgrundlage zu zerstören?"

Seit langem kursieren tragfähige Konzepte für einen grundlegenden Wandel hin zu einer nachhaltigen Lebensweise und trotzdem vollzieht er sich nicht. Was aber bremst den Schritt vom Wissen zum Handeln? Vielleicht fehlen attraktive und alltagstaugliche Handlungsmodelle? Die Erfindung einer lebenswerten Zukunft braucht mehr als Mahnungen und Verzichtsappelle.

Fragen über Fragen

"Über Lebenskunst" engagiert sich mit einem mehrteiligen Programm und auf neuen Wegen für ein kulturelles Projekt der Zukunftsfähigkeit und geht mit folgenden Fragen an den Start: Wie kann eine Lebenskunst für das 21. Jahrhundert aussehen, die die Komplexität einer nachhaltigen Lebensweise in individuelle Handlungsmöglichkeiten übersetzt? Welche Rolle kann "Kultur" in einem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umbau spielen? Wie kann aus einer oft moralisierenden Debatte um eine bessere Welt ein positiver, kulturell fundierter Prozess werden? Wie kann die Zusammenarbeit von Kunst, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Bildung für eine zukunftsfähige Lebenskunst produktiv werden? Wie kann ein Transfer von Wissen und Erkenntnis in unterschiedliche Lebenswelten und in die Praxis aussehen? Und welche Rolle spielt dabei die sinnliche Erfahrbarkeit zukunftsfähigen Handelns?

Viele Fragen, gute Antworten sind gesucht > www.ueber-lebenskunst.org

(Quelle: Haus der Kulturen der Welt)

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