Ziel der 30 Projektpartner aus 16 Ländern in Europa und Nordafrika ist es, den Herausforderungen des Klimawandels und der Verantwortung für das kulturelle Erbe gerecht zu werden. Der Klimawandel lässt nicht nur die Polarkappen schmelzen, so meldet Jakobshaven in Grönland unvorstellbare 18 Grad Plus, sondern er wird auch zahlreiche Städten des Weltkulturerbes zerstören.
Über einen Zeitraum von fünf Jahren werden die Auswirkungen des Klimawandels auf ausgewählte Kulturerbestätten in Europa und Nordafrika untersucht. Veränderte klimatische Bedingungen können die (Bau-)Substanz der Kulturerbestätten nicht nur beschädigen, sondern auch zerstören.
Im Rahmen von Climate for Culture soll eine präzise und integrierte Bewertung der tatsächlichen Schäden des Kulturerbes durch den Einfluss des Klimawandels ermöglicht, nachhaltige und vorbeugende Strategien entwickelt und umgesetzt werden. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Frage: "Wie hoch sind die (finanziellen) Vorteile eines proaktiven und präventiven Eingreifens gegenüber reaktiven Maßnahmen?".
Mit Hilfe eines Gebäude-Simulations-Softwareprogramms, welches auf Basis umfangreicher Messergebnisse arbeitet, sollen individuell auf die jeweiligen Kulturerbestätten zugeschnittene Raumklimastrategien entwickelt werden.






