Haben wir noch eine Chance, die Welt zu retten? Oder wird unser Jahrzehnt wegen all der vergebenen Chancen als das Zeitalter der Dummen in die Menschheitsgeschichte eingehen? Der Film Age of Stupid, der am 21. September Weltpremiere haben wird, warnt mit einem apokalyptischen Zukunftsszenario eindringlich vor Untätigkeit in Zeiten des Klimawandels. Die Premierenfeier soll zu einem weltweiten Bekenntnis für einen anderen Umgang mit unserer Umwelt werden. In Deutschland kommt das von Greenpeace unterstützte Filmprojekt am Tag darauf in ausgewählte Kinos.
Der Plot
Wir schreiben das Jahr 2055. London ist überflutet, Sydney in Flammen, Las Vegas von der Wüste verschluckt... Wie konnte es so weit kommen? Die Macher des Films Age of Stupid lassen den Gründer des Weltarchivs für alle menschlichen Errungenschaften und Erzeugnisse in seinem Turm in der geschmolzenen Arktis nach einer Antwort auf diese Frage suchen. Vor einem interaktiven Bildschirm stöbert er durch Originalnachrichten und Dokumentationen der Vergangenheit. Dabei stößt er auf sechs wahre, heutige Lebensgeschichten, die zusammen ein Bild davon zeichnen, warum wir unseren Lebensraum nicht bewahren konnten.
Weltpremiere des Doku-Dramas ist am 21. September in einem Solarkino in New York. Mit der Feier soll ein deutliches Zeichen gegen die Klimaerwärmung gesetzt werden. So wird es Live-Schaltungen zu Greenpeace-Aktivisten im Himalaya und in der Arktis sowie eine Ansprache durch Gastgeber Kofi Annan geben. Die Veranstaltung wird am 22.09.2009 zeitgleich in über 40 Länder der Erde übertragen. In den Kinos beginnt der Film um 20 Uhr. In Berlin wird Brigitte Behrens, Geschäftsführerin von Greenpeace einen Vortrag halten. Zudem zeigt Greenpeace einen kurzen Beitrag zum Thema Arktis. |
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