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KULTUR

 

Film "Sturm" von Amnesty ausgezeichnet


Berlin (14.9.09): Der Film "Sturm" fand Prämierung durch den 5. Amnesty International Filmpreis und ladet zu einer Sonderaufführung am 18. September in Berlin ein.
Mit seinem neuen Film "Sturm" bringt Hans-Christian Schmid die Kriegsverbrechen in Jugoslawien zurück in das Bewusstsein der Zuschauer. Auf der Berlinale 2009 ist "Sturm" mit dem 5. Amnesty International Filmpreis ausgezeichnet worden.

In dem deutsch-dänisch-niederländischen Spielfilm steht Goran Duric, ein ehemaliger Befehlshaber der jugoslawischen Volksarmee, vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag. Die Anklägerin Hannah Maynard wirft ihm vor, für die Deportation und Ermordung bosnisch-muslimischer Zivilisten verantwortlich zu sein. Nachdem sich ein Zeuge in Widersprüche verstrickt und sich das Leben nimmt, reist Maynard nach Sarajewo und kehrt mit neuen Erkenntnissen und einer neuen Zeugin zurück nach Den Haag. Dort muss sie feststellen, dass sie nicht nur gegen Goran Duric, sondern auch gegen die Bürokratie der jungen europäischen Institution kämpfen muss.

Seit 10. September läuft Schmids "Sturm" bundesweit in die Kinos. Am 18. September findet im Filmtheater Hackesche Höfe in Berlin eine Sondervorführung statt, in deren Anschluss Amnesty-Generalsekretärin Monika Lüke und Regisseur Hans-Christian Schmid die Thematik des Films diskutieren.

Beginn der Veranstaltung am 18. September: 19.30 Uhr. Adresse: Rosenthaler Straße 40/41, 10178 Berlin. Karten gibt es an der Kinokasse.

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