Anzeige
Sonntag, 1. August 2010 - Eine andere Information ist möglich!
KULTUR

 

Film: Unsere Ozeane


Hamburg (24.2.10): Die große WWF-Film Empfehlung. Unsere Ozeane. Kinostart ist der 25. Februar.
Den größten Lebensraum auf diesem Planeten bilden die Ozeane. Sie bedecken 70 Prozent der Erdoberfläche – aber weniger als ein Prozent der Meere steht unter Naturschutz. Ihre Bedrohung durch industrielle Fischerei, Verschmutzung oder Rohstoffabbau nimmt in den letzten Jahrzehnten stark zu. Der WWF empfiehlt die eindrucksvolle Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ als einen Film, der die Augen öffnet für die Faszination und Verwundbarkeit des Lebensraum Ozean. Mit atemberaubenden Aufnahmen macht er die Unterwasserwelt erlebbar und sensibilisiert für die Schönheit und Lebensvielfalt der Meere, für ihr komplexes Zusammenspiel – und für die Zerbrechlichkeit ihres ökologischen Gleichgewichts.

„Der Film zeigt die Fülle und Vielfalt des marinen Lebens, die uns sonst verborgen bleibt. In der Fischerei schöpfen wir aber längst nicht mehr aus dem Vollen. Acht von zehn kommerziell genutzten Fischbeständen sind überfischt und ausgebeutet. Überfischung ist sicher die größte Bedrohung für unsere Meere“, sagt Karoline Schacht, Fischereiexpertin des WWF. „Ein Protagonist des Films - der Rote Tun - steht im Mittelmeer kurz vor der Auslöschung.“ Im März 2010 werden 175 Staaten darüber abstimmen, ob der Rote Tunfisch in Anhang I des Washingtoner Artenschutzabkommens aufgenommen wird – damit hätte der König der Meere den gleichen Schutzstatus wie die vom Aussterben bedrohten Tiger.

Die Plünderung der Meere beschränkt sich jedoch nicht auf Fischerei. Die Rohstoffgewinnung aus dem Meer spielt angesichts zunehmend erschöpfter Quellen an Land eine wachsende Rolle für die Weltwirtschaft. Rund 30 Prozent des Rohöls stammt heute schon von Förderanlagen im Meer. Die Lizenzen für den Abbau von Manganknollen in der pazifischen Tiefsee sind bereits verteilt. Die Bewohner der Tiefsee sind jedoch an außerordentlich konstante Bedingungen angepasst. Daher sind die ökologischen Risiken solcher Eingriffe nach Ansicht des WWF kaum abzuschätzen.

Marine Biodiversität umfasst vom winzigen Plankton bis zum größten Tier der Welt, dem majestätischen Blauwal, eine Vielzahl spezialisierter Lebensformen. Etwa 230.000 Arten sind bisher bekannt, Tausende warten in der Tiefsee noch auf ihre Entdeckung. Sie alle sind zunehmender Verschmutzung durch Zivilisationsmüll, ungeklärte Abwässer aus Schifffahrt und Industrie, und massiven Nährstoffeinträgen durch Düngemittel aus der Landwirtschaft ausgesetzt, die die Bildung von sauerstoffarmen „Todeszonen“ vorantreiben. Giftstoffe und Müll verbreiten sich durch Strömungen und Wind von dicht besiedelten Küsten bis zu besonders empfindlichen Regionen.

Der WWF fordert zum Schutz der Ozeane ein Netz aus Meeresschutzgebieten, um besonders sensible marine Ökosysteme zu schützen Auch die Einrichtung von fischereifreien Zonen und eine nachhaltig ausgerichtete Bewirtschaftung der Fischbestände sei Voraussetzung für den Erhalt unserer Ozeane.

(Quelle: WWF)

<< Zurück

Kommentar


NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben (Tragen Sie Ihr Kommentar in das Feld ein)
 


>UNICEF zeichnet den Film "Themba" aus
>Neues Regionalbüro Bayern für Kultur- und Kreativwirtschaft
>Ausstellung Bio-Diversität
>Silbermond unterstützt Hilfsprojekt in Haiti für Kinder
>4. Internationales Naturfilmfestival Green Screen
>Erster Realisierungserfolg Mahnmal der Schande
>Berliner Philharmoniker für UNICEF - 130.000 Euro für Haiti
>Kurzfilmwettbewerb: Klimaschutz und Ruß
>Comics gegen Kahlschlag prämiert
>Volkshilfe: Wiener Spendennacht gegen Armut
>Thomas Quasthoff ist neuer Botschafter der CBM
>Leonardo DiCaprio macht sich für den Tiger stark
>CEO2 Onlinespiel - Klima-Unternehmer gesucht
>Globales Filmfestival in Berlin
>Der Meister der Linien - Keith Hering in Wien
>message in a bag – Ein kollektives Denkkunstwerk
>Glücksforscher an der FU-Berlin
>Städte der Zuflucht: Netzwerk für verfolgte AutorInnen
>Mario Adorf gibt Walen eine Stimme
>Säule der Schande: Ein Mahnmal wider dem Vergessen
>Call for Future: Kultur und Nachhaltigkeit
>Wien im Zeichen der Kunst – VIENNAFAIR startet
>Theaterprojekt als soziale Innovation ausgezeichnet
>Konstantin Wecker singt klimafreundlich für Klimaschutz
>Ausstellung „Echt arm?“ nun online
>Kulturförderung durch Unternehmen stabil
>WWF: Wettbewerb Comic für Naturschutz
>Jan Delay unterstützt Atomkraftgegner
>Balkanfever feminin
>Life Ball - 2010 plus Burg und Galaabend
>VIENNAFAIR 2010 mit Schwerpunkt Kunst und Film
>OSCAR an Dokufilm "Die Bucht"
>Film: Unsere Ozeane
>Rapper unterstützen ROBIN WOOD
>amnesty-Filmpreis vergeben
>Film: Plastic Planet
>Tagung: Biopolitik, Bioökonomie und Biopoetik
>Design aus Sperrmüll für schönes Wohnen
>Filmstart: Jagdzeit - Film zum Walschutz
>Kurzfilme zum Klimawandel
>UNESCO: Weißbuch "Kulturelle Vielfalt"
>UNICEF-Foto des Jahres
>GLS Bank Vorstand Jorberg erhält future-Award 2009
>Charity: BAP versteigert Gitarre für guten Zweck
>Life-Performance für den Klimaschutz
>NRW zeichnet Schulprojekte der Nachhaltigkeit aus
>econsense Journalistenpreis für Nachhaltigkeit
>Bildungsprojekte für Nachhaltigkeit ausgezeichnet
>Über-Leben im Kongo
>Balzan Preis für Kultur und Wissenschaft 2009
Anzeige


Glocalist Medien: Offizielles Projekt der
UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung"