Ed Diener wurde 1946 in Kalifornien geboren, er ist Professor für Psychologie an der University of Illinois (USA). Er hat mehr als 200 Publikationen über Bedingungen und Konsequenzen des subjektiven Wohlbefindens geschrieben und entscheidend dazu beigetragen, dass die Psychologie und benachbarte Disziplinen – etwa Soziologie und Wirtschaftswissenschaft – sich zunehmend auch mit Gefühlen wie Glück und Wohlbefinden beschäftigen. Zahlreiche seiner Publikationen greifen dabei auch auf Daten des Sozio-oekomischen Panels (SOEP) zurück.
Das SOEP ist eine seit 1984 laufende Langzeitbefragung von mehr als 10.000 privaten Haushalten mit über 20.000 Befragungspersonen in Deutschland. Das am DIW Berlin angesiedelte SOEP gibt Auskunft über Faktoren wie Einkommen, Erwerbstätigkeit, Bildung oder Gesundheit. Weil jedes Jahr dieselben Personen befragt werden, können langfristige soziale und gesellschaftliche Trends besonders gut verfolgt werden. Das SOEP wurde erst kürzlich vom Wissenschaftsrat als eine der wichtigsten Forschungsinfrastrukturen im Bereich der Sozial-, Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaften gewürdigt.
Schon seit der ersten Erhebungswelle im Jahr 1984 wird in den Befragungen des Sozio-oekonomischen Panels auch das Wohlbefinden der Teilnehmer erfragt und beispielsweise im Zusammenhang mit Faktoren wie Einkommen, Arbeitslosigkeit oder der familiären Situation untersucht. „Die sogenannte Glücksforschung ist nicht nur für die Psychologie wichtig“, sagt SOEP-Leiter Prof. Dr. Gert G. Wagner. „Insbesondere die Volkswirtschaftslehre kann aus den Ergebnissen lernen, dass für die Lebenszufriedenheit ein hohes Einkommen allein nicht hilft, sondern ein ausgeglichenes Familienleben und ein guter Freundeskreis.“
Webtip Happy Planet Index > www.happyplanetindex.org
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Freitag, 10. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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