Das integrative Tanzprojekt in Kooperation mit GESOBAU AG, Tanz ist KLASSE! e.V., dem Staatsballett Berlin und drei Berliner Schulen geht in die zweite Runde.
Ganz bewusst haben sich die Kooperationspartner dabei für Schulen aus sozial unterschiedlich geprägten Bezirken eingesetzt, aus denen die Kinder nur selten miteinander in Kontakt kommen. „Wir freuen uns sehr, das in 2008 gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern gestartete Projekt in gleicher Besetzung in 2009 fortzusetzen: die Tanzfreude der Kinder und die positive Resonanz in den Schulen und deren Umfeld, ist für uns ein klares Zeichen für den Bedarf an derartigen interdisziplinären Kulturprojekten, in denen eine Institution der Hochkultur wie das Staatsballett Berlin von der Bühne in die Kieze geht und dort mit den Kindern vor Ort tanzt und arbeitet“, so Dr. Dirk Kowalski, Vorsitzender von Tanz ist KLASSE! e.V.
„Nichts stärkt das Vertrauen in die Mitmenschen so sehr wie gemeinsame Ziele zu erreichen. Projekte wie „Grenz_los“ fördern das Miteinander, Offenheit und Toleranz und haben somit einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Lebensqualität in unseren Quartieren“, so Kirsten Huthmann, Vorstand der GESOBAU AG.
Thematisch knüpft „Grenz_los“ an das diesjährige 20. Jubiläum des Berliner Mauerfalls an. „Besonders wichtig ist die behutsame, inhaltliche Annäherung an das diesjährige Projekt und die Sensibilisierung für das Thema“, so Dr. Christiane Theobald, stellvertretende Intendantin des Staatsballetts Berlin, „Die Zusammenarbeit mit unseren Tanzpädagoginnen fördert sowohl soziale als auch kreative Fähigkeiten der Kinder. Sie werden darin bestärkt, die Herausforderung anzunehmen, ihren Körper als künsterlisches Ausdrucksmittel zu entdecken und sich selbstbewusst, wie ein Profi, auf der Bühne zu präsentieren“.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen mit Unterstützung der Tanzpädagogin und Choreographin Kathlyn Pope die Ausdrucksform des Tanzes, um sich ohne Worte dem Thema Barrieren im Kopf gegenüber Anderen und Andersdenkenden anzunähern. Ihre gemeinsame Stimme ist der Tanz, das Werkzeug ist ihr Körper und ihre Mimik. Texte und Gedanken zum Thema wurden in einem Sommerworkshop des Vereins Kreatives Schreiben von Jugendlichen erarbeitet und werden bei der Aufführung im Fontane-Haus vorgetragen.






