Die privaten Haushalte in Deutschland haben im Jahr 2007 durchschnittlich 144 Euro für Bücher ausgegeben. Das entspricht rund 5% der 2.748 Euro, die jährlich im Schnitt für Freizeit, Unterhaltung und Kultur aufgewendet werden. Bei einem angenommen Buchpreis von 15 Euro sind dies rund acht Bücher pro Jahr und Haushalt.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zur vom 14. bis 18. Oktober stattfindenden Frankfurter Buchmesse weiter aus den aktuell ausgewerteten Laufenden Wirtschaftsrechnungen mitteilt, kauften im Jahr 2007 fast zwei Drittel (64%) der privaten Haushalte Bücher, zum Beispiel Romane, Sach-, Kinder- und Lehrbücher.
Weitere 264 Euro wendeten die privaten Haushalte im Durchschnitt für Zeitungen, Zeitschriften und andere Druckerzeugnisse auf. Das waren knapp 10% der Ausgaben für Freizeit, Unterhaltung und Kultur. Neun von zehn Haushalten (88%) kauften im Jahr 2007 Zeitungen und Zeitschriften.
Dennoch, der Buchmarkt aus Sicht der Käufer, sprich Leser, schrumpft und dies schon seit 1997 folgt man einer Studie der GfK für das Jahr 2007. Und zwar von 66 Millionen Käufer (1997) auf rund 55 Millionen Käufer im Jahr 2007. Dies schmälert aber nicht den Umsatz, der seit 2005 auf 2007 um rund 3% gestiegen ist. Verlierer am Buchmarkt sind die sogenannten Billigschienen und es zeigt sich ein Trend zum wertigen Buch, wo die Umsatzsteigerungen realisiert werden. Auch haben sich die Vertriebskanäle markant verschoben in Richtung Onlinebuchhandel. |
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