Irgendwie verlässt es einem langsam und die Politik treibt in immer größere Unglaubwürdigkeit. Die x-te Studie bzw. Bericht liegt vor: Ja, 100% Energieversorgung mit erneuerbare Energien ist möglich, ja, ja, nick, nick von der Politik, "man werde, man wolle,...", man knicke ein, muss man vollenden, leider. Es obsiegt regelmäßig die Atom- und Kohlekrafwerklobby.
Dennoch und noch einmal, denn am Ende des Tages wird kein CDU/CSU und FDP-Politiker nicht sagen können, sie bzw. er habe es nicht gewußt!
Eine neue Studie des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) zeigt, wie sich bis zum Jahr 2050 eine zuverlässige, kostengünstige und robuste Vollversorgung mit erneuerbaren Quellen in Deutschland erreichen lässt.
Der Sprecher des FVEE, Prof. Dr. Vladimir Dyakonov, hat diese am 23. Juni Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen überreicht. Röttgen im Politik-Bla-Sprech, welches sich wohl ohne grobe Verzerrung sinngemäß mit den Worten zusammenfassen läßt: "Gute Idee, machen wir auch nicht". Im O-Ton liest es sich folgend:
"Wenn wir unsere Ausbauziele bei den erneuerbaren Energien erreichen wollen, dürfen wir an Zukunftsinvestitionen nicht sparen. Wir müssen die Forschung verstärken und die Netze ausbauen. Die Studie belegt, wie diese Investitions- und Entwicklungskosten langfristig vor allem durch eingesparte Kosten bei Energieträgern deutlich überkompensiert werden." Ja, super, ja Bitteschön: Machen bitte. Das aktuelle Handeln zeigt weiters, dass die Politik die von ihr finanzierte Wissenschaft und Spitzeninstitute, die in diesem verband vereint sind, genau nicht ernst nimmt.
Energieversorgung mit 100% Erneuerbaren ist möglich
Mit der Studie zeigen die Wissenschaftler aus dem ForschungsVerbund Erneuerbare Energien neuerlich, dass mit den entsprechenden Forschungsanstrengungen und den fördernden politischen Rahmenbedingungen eine Vollversorgung auf der Grundlage von erneuerbaren Energien bis Mitte des Jahrhunderts möglich ist.
Die Kosten für das nachhaltige Energiesystem liegen langfristig unter denen von herkömmlichen Alternativen. In den kommenden Jahrzehnten fallen zwar zunächst erhöhte Investitions- und Entwicklungskosten an, diese werden jedoch langfristig vor allem durch eingesparte Kosten bei Energieträgern deutlich überkompensiert.
Weitere Ergebnisse der Studie: Bei der vernetzten Betrachtung aller wichtigen Elemente des nachhaltigen Energiesystems, von der Bereitstellung über den Transport und die Verteilung bis zur Energiedienstleistung, lässt sich die Energieeffizienz erheblich erhöhen.
Zum Nachlesen > www.fvee.de/politik/studien-stellungnahmen
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Sonntag, 12. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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