Die drei Energiekonzerne RWE, E.on und Vattenfall sind die drei Top-Emittenten von Co2 innerhalb des EU-Emissionshandels. Der "Grüne Riese" aus Essen, der gerne voRWEg gehen möchte, macht dies auch, aber nicht so, wie manche Werbe- und Marketingsprüche vielleicht suggerieren möchten:
Das EU ETS Company Emissions Ranking (Mt CO2) nach Carbon Market Data sieht für 2009 folgend aus: RWE 141 Mt. Co2, E.on 94 Mt. Co2 und Vattenfall 91 Mt. Co2.
Gesamt sei die Co2-Emission in der EU um rund 10% zurückgegangen, was aber weniger der Umstrukturierung und Effizienzsmaßnahmen geschuldet ist, sondern seine Ursache in der Wirtschaftskrise hat.
Heute startet auch die europaweite Woche des Windes, die zeigen will, dass eine andere Energieproduktion möglich ist, ohne Co2-Emission.
Und das Potential ist gewaltig wie schon die aktuelle Faktenlage zeigt: Die Windenergie hat in den vergangenen Jahren einen wahren Boom erlebt. Rund 90.000 Beschäftigte haben im letzten Jahr einen Gesamtumsatz von rund 5,7 Milliarden Euro erwirtschaftet.
Im gleichen Zeitraum haben die über 21.000 in Deutschland installierten Windenergieanlagen etwa 37,8 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Die Windenergie hat damit bei der Stromerzeugung ihre Spitzenposition unter allen erneuerbaren Energien behauptet und ausgebaut. Mit der produzierten Strommenge können rechnerisch mehr als 10 Millionen Haushalte mit Strom versorgt werden. Gleichzeitig werden 30,2 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden, sagt das Umweltministerium.
Die "European Wind Energy Association" (EWEA) veröffentlichte heute ihre Vorhersage für Windenergieinstallationen in 2010. Die EWEA erwartet, dass innerhalb des Jahres 2010 10 Gigawatt (GW) an neuer Windenergiekapazität in der EU installiert werden, womit die installierte Gesamtantriebsleistung am Ende des Jahres 2010 auf fast 85 GW wächst - was einem Anstieg um 13 % entspricht.
Im letzten Jahr - einem Rekordjahr für bereits bestehende Windenergieinstallationen - wurden 10,163 GW an neuer Windenergiekapazität installiert. Dies machte 39 % aller neuen Energiekapazität aus, die in der EU im letzten Jahr installiert wurden. Die installierte Gesamtwindenergiekapazität lag am Ende des Jahres 2009 bei 74,767 GW.
"Wir erwarten ein weiteres starkes Jahr für Windenergieinstallationen in Europa, wodurch das im Jahr 2009 erreichte hohe Niveau wiederholt wird", erklärte Christian Kjaer, CEO der EWEA. "Es ist ermutigend, dass - im Gegensatz zum Jahr 2009 - die Ergebnisse von 2010 aus Bestellungen bestehen, die nach dem Beginn der Finanzkrise aufgegeben wurden. Dies zeigt ein nach wie vor bestehendes und starkes Vertrauen der Investoren in die Technologie."
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Samstag, 11. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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