Um 7.45 Uhr deutscher Zeit startete die WWF Earth Hour ihre faszinierende Reise um die Erde. Auf den zu Neuseeland gehörenden Chatham Inseln gehen zu erst für 60 Minuten die Lichter aus! Dann wandert Earth Hour einmal rund um die Erde – über Australien, Asien, Europa und Amerika. Jede Stunde schalten an einem anderen Ort der Welt Menschen ihre Lichter aus, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen und zu zeigen, dass ihnen das Ergebnis der Klimakonferenz von Kopenhagen nicht reicht. Als letztes wird Samoa morgen um 9.30 Uhr deutscher Zeit, den Schalter umlegen.
Unzählige Wahrzeichen rund um den Globus blieben für eine Stunde dunkel: Die Tower Bridge in London, die Pyramiden in Ägypten, das Empire State Building in New York und viele andere mehr.
Auch UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon rief zur Teilnahme an der EARTH HOUR auf: "Die Botschaft der Earth Hour ist einfach. Der Klimawandel betrifft uns alle. Lösungen sind in Reichweite und können von Individuen, Gemeinschaften, Unternehmen und Regierungen rund um den Globus umgesetzt werden."
In Deutschland fand die zentrale Aktion am Brandenburger Tor statt. Punkt 20.30 Uhr legten die Berliner Umweltsenatorin Katrin Lompscher, Dr. Christine Kolmar, Mitglied der Geschäftsleitung des WWF Deutschland und der WWF-Pandabär den Schalter um und das Brandenburger Tor versank im Dunkeln. Gleichzeitig begannen WWF-Aktivisten und Passanten kräftig in die Pedale zu treten und produzierten so „Ökostrom“, um den Berliner und den WWF-Pandabären während der 60 Minuten zum Leuchten zu bringen. In München gingen die Lichter des Rathauses und der Allianzarena aus und ein Feuerspucker- und Jongleursumzug zog während Earth Hour durch die Innenstadt. In Köln setzte die Stadt mit dem Ausschalten des Kölner Doms und der Hohenzollernbrücke ein Zeichen für den Klimaschutz. Insgesamt nahmen in Deutschland 35 Städte an Earth Hour 2010 teil.





