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Dienstag, 22. Mai 2012 - Eine andere Information ist möglich!
ÖKOLOGIE

E.on, München und E-Mobilität


München (27.6.11): Geht doch: E.on will E-Mobilität mit Ökostrom in München salonfähig machen. Dazu braucht es bequeme Ladestationen. Wenn man noch den Quatsch mit der Klage läßt, wäre die Sache runder.
E.on hat den Aufbau öffentlicher Ladestationen für Elektrofahrzeuge im Münchener Umland der Tage abgeschlossen.

Die Ladestationen befinden sich überwiegend auf Park+Ride-Parkplätzen an der S-Bahn. Dort können Pendler auf ihrem Weg in die Innenstadt bequem in den öffentlichen Nahverkehr umsteigen und das Fahrzeug in der Zwischenzeit wieder aufladen.


Damit setzt E.on Erfahrungen aus früheren Flottenversuchen um. Diese haben gezeigt, dass die Fahrer ihre Fahrzeuge am liebsten dort laden, wo die Fahrzeuge ohnehin länger stehen. An jeder Stromtankstelle können jeweils zwei Elektroautos gleichzeitig Ökostrom aus E.on-Wasserkraftwerken laden.

Genutzt werden die rund 20 Stationen insbesondere von Fahrern, die am Modellprojekt „eflott“ teilnehmen. Noch in diesem Sommer werden 20 Fahrzeuge vom Typ Audi A1 e-tron auf die Straßen im Großraum München kommen. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr unterstützten Projekts „eflott“ wollen die Projektpartner Erfahrungen im praktischen Einsatz von Elektroautos sammeln. Besonders die Bedürfnisse der Kunden hinsichtlich der Nutzung von Fahrzeug und Ladeinfrastruktur stehen dabei im Fokus.

Ergänzend zu den Ladestationen im Umland wird E.on in Kürze weitere Stromtankstellen im Stadtgebiet in Betrieb nehmen und so den Fahrern von Elektroautos ein dichtes Netz von Lademöglichkeiten bieten.

Dabei kommt die neueste Generation der E.on-Stromtankstellen zum Einsatz. Auf Grundlage der bisherigen Projekterfahrungen hat der Energieversorger eine Ladestation für den öffentlich zugänglichen Bereich entwickelt, an der zwei Fahrzeuge gleichzeitig laden können. Die Säule identifiziert dabei die Benutzer über Magnetkarten und verarbeitet die Daten zur Abrechnung weiter. Die Ladestationen haben sich bereits in mehreren Pilotprojekten in Europa bewährt.

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