Anzeige
Sonntag, 12. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!
ÖKOLOGIE

Diese Küste bleibt weiter sichtbar

 

Erfolg WWF - Kohlekraftwerk an der Ostsee verhindert


Hamburg/Lubmin (15.12.09): WWF beglückwünscht dänischen Kraftwerksbetreiber DONG zu Ausstieg aus Kraftwerksprojekt in Lubmin. Mehr noch: DONG will zu einem erneuerbaren Energiestromkonzern werden.
Der halbstaatliche dänische Energiekonzern DONG hat seine Pläne für den Neubau eines Steinkohlekraftwerks am Greifswalder Bodden aufgegeben. Der WWF beglückwünscht das Unternehmen zu seiner längst überfälligen Entscheidung.

"Das Kraftwerk wäre ein anachronistischer Dinosaurier geworden und hätte den Weg in eine klimafreundliche Energieversorgung verbaut. Wir sind froh, dass der Vorstand des Unternehmens die Risken offenbar erkannt hat. Mit dem Bau einer solchen CO2-Schleuder wären nicht nur Gefahren für die Umwelt, sondern auch ein hohes finanzielles Risiko für den Konzern verbunden gewesen", betont Brick Medak vom WWF Deutschland.

Der Sinneswandel sei nicht zuletzt auf den großen Einsatz eines landesweiten Bündnisses von Bürgerinitiativen und Umweltverbänden zurückzuführen. Damit fällt Stein um Stein ein Großprojekt für Kohlekraftwerke nach dem anderen. Energieunternehmen dürften mehr und mehr erkennen, dass der Zug der Zeit und der Innovation in Richtung erneuerbare Energie geht.

In den vergangenen Wochen hatte das Unternehmen bekanntgegeben, seinen bisherigen Energiemix mit einem Anteil von 85 Prozent fossiler Energieträger bis zum Jahr 2040 auf 15 Prozent zu reduzieren. Zu diesem Zeitpunkt will DONG 85 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Energien gewinnen. „Mit einem Neubau in Lubmin wäre das nie zu schaffen gewesen“, so Medak.

Nach Ansicht des WWF mehren sich die Anzeichen, dass in der Energiewirtschaft ein Umdenken stattfindet. Nach der Aufgabe der Kraftwerkspläne in Karlsruhe und Dörpen in dieser Woche lande Lubmin als drittes Projekt auf dem Friedhof der gescheiterten Projekte.

<< Zurück

Kommentar


NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben (Tragen Sie Ihr Kommentar in das Feld ein)
 


>Ölplattform in der Ostsee Naturschutzgebiet geplant
>CCS Technologie gescheitert
>NGOs und Öl aus Kanada
>Luft in Deutschland: Zu viel Feinstaub in den Städten
>Klimaschutz ist gut für die Wirtschaft
>Tiefsee durch Fischerei in Gefahr
>WWF-Studie warnt vor Überfischung
>Flächenfraß in der Landwirtschaft: Eine gute, böse Kampagne?
>81 Millionen faire Rosen
>Gentech-Reis "Goldener Reis"
>Deutsches Trinkwasser sei sehr gut
>Einsatz von Antibiotika reduzieren, Grenzwerte festlegen
>E-Mobilität und Klimaschutz braucht mehr erneuerbare Energie
>Antibiotika-Resistenzen und Essen
>Wale als Beifang gehört gestoppt
>Antibiotika und Massentierhaltung
>Biokerosin
>BUND zieht die Umweltbilanz und NABU erstellt Chronik
>Bank Austria/Unicredit ist Österreichs "Atombank" Nummer 1
>Energieverbrauch 2011 sinkt in Deutschland
>Banken als Klimakiller?
>Greenpeace-Aktivisten protestieren auf VW-Konferenz
>1. Afrikanische Ökodorf-Konferenz
>WWF wirft APP Greenwashing vor
>Weihnachtsbaumtest: Pestizide
>Durban gescheitert
>Studie: Gentechnologielobby sei korrupt
>Neu: Bundespreis für EcoDesign
>ÖGUT-Umweltpreis 2011
>Unsinn: EU gibt Milliarden aus, damit Meer tot gefischt wird
>Studie: Welche Staaten sind attraktiv für Solarenergie?
>Ökosiegel für Autos: Da ist was schief gegangen
>WWF-Bericht: Wald und Klima
>Schlechtes Zeugnis für Tunfisch in der Dose
>Klimaextreme verschärfen Armut und Hunger
>Unilever: Kritik hält an
>Tourismus und Klimagerechtigkeit
>Feinstaubkrise durch Strassenbau
>Ökostrom kein Preistreiber für Industrie, aber für Bürger
>Grüne Rechenzentren
>Siegel MSC verbessert Lage in den Meeren
>Kein Sondermüll als Nahrung: Fleisch
>30 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr weniger
>PIK: Hitzewellen und Wetterkapriolen
>Grüne Elektronik - neuer Ratgeber
>Stop Ölbohrungen im Wattmeer
>Höchster Zuwachs Co2-Emission
>G20 - Klima- und Verbraucherschutz rutschen in das Abseits
>Weniger Energieverbrauch 2011 weil milder Winter
>Nach DUH-Klage: Hornbach ohne Quecksilberlampen
Anzeige


Glocalist Medien: Offizielles Projekt der
UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung"