Der Fonds will kleine und mittlere Unternehmen sowie private Haushalte in Entwicklungs- und Schwellenländern fördern, die in Energieeffizienz und erneuerbare Energien investieren.
Für Entwicklungs- und Schwellenländer wird aufgrund des stetigen Wirtschaftswachstums ein deutlich steigender Energieverbrauch prognostiziert, mit entsprechend negativen Umweltfolgen. Der Globale Klimaschutzfonds wird deshalb schwerpunktmäßig in solchen Ländern aktiv sein, die bereits heute über eine bedeutende industrielle Basis und eine starke Bevölkerung verfügen: Brasilien, Chile, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Marokko, Philippinen, Südafrika, Tunesien, die Türkei, die Ukraine und Vietnam.
BMU und KfW Entwicklungsbank sagten zusammen Mittel in Höhe von über 100 Mio. US-Dollar für die Erstausstattung des Fonds zu. Rund 28 Millionen US-Dollar stammen aus der Kasse des BMU. Weiter sollen Gelder von internationalen öffentlichen und privaten Investoren eingeworben werden. Insbesondere durch die Beteiligung des Privatsektors soll das Fondsvolumen in den kommenden fünf Jahren auf über 500 Mio. US-Dollar anwachsen.
Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen: "Indem das BMU Eigenkapital bereitstellt und einen Teil der wirtschaftlichen Risiken übernimmt, schaffen wir die für private Investoren notwendigen Anreize, sich in Form von Fremdkapital zu beteiligen. Damit gelingt es, durch den intelligenten Einsatz vergleichsweise geringer Haushaltsmittel insgesamt erhebliches Kapital für den internationalen Klimaschutz zu mobilisieren."
Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe. "Dem diesem globalen Klimaschutzfonds zugrunde liegenden Konzept des 'Public-Private-Partnership', der Zusammenarbeit von privaten und öffentlichen Investoren, kommt bei der Finanzierung solcher Investitionen eine wichtige Rolle zu."
(Quelle: BMU)
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Sonntag, 12. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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