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ÖKOLOGIE

Testphase E-Mini abgeschlossen: Testfahrer wollen Ökostrom


München (21.8.10): Eines der ersten großen Pilotprojekte mit Elektroautos in Deutschland ist nach einem Jahr abgeschlossen. Rund 100 Fahrer aus München und dem Umland legten mit 15 rein elektrisch angetriebenen MINI E der BMW Group mehr als 150.000 Kilometer zurück
Und das weitere Learning: Die Testphase fand emissionsfrei statt und zeigt, dass auch ein Atom- und Kohlestromkonzern sich auf der Anders-Machen-Können-wenn-nur-Wollen Spur einschwenken kann. Der Strom kam von der E.ON aus bayerischer Wasserkraft.

Umso unverständlicher die weiterhin konterproduktive Politik der E.ON und ihr Beharren, weiterhin auf Atom- und Kohlestrom setzen zu wollen. Dieses Beispiel zeigt, es ginge auch anders. Als Motivationshilfe, um aus dem Atomstrom auszusteigen, findet dazu eine Großkundgebung am 18. September in Berlin statt (s.h. Bericht auf Glocalist > bit.ly/cYiJlL ).

Das wichtigste Ergebnis aus Sicht von BMW: Elektromobilität funktioniert schon heute. Die 15 in München eingesetzten MINI E sind Teil einer der weltweit größten Testflotten von mehr als 600 Fahrzeugen, die sich seit vergangenem Jahr im Alltag bewähren.

Die Reichweite eines elektrischen Fahrzeugs von rund 150 bis 180 Kilometern reicht im Alltag für die meisten Kunden in der Stadt vollkommen aus, so BMW. Auch zum Ladeverhalten der Nutzer wurden neue Erkenntnisse gewonnen: Während man heute Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gezielt zum Tanken fährt, wird das Laden der Elektrofahrzeuge eher nebenbei erfolgen. So schlossen die Nutzer ihre MINI E zumeist in ihrer heimischen Garage und an ihrem Arbeitsplatz an das Stromnetz an. Also dort, wo die Autos ohnehin länger stehen. Erst an dritter Stelle nutzten die Testfahrer die öffentlichen Stromtankstellen.

Grüner Strom

Die täglich gefahrenen Strecken liegen weit unter der Reichweite des MINI E, sodass nicht jeden Tag geladen werden musste. Zudem stand grüner Strom ganz oben auf der Wunschliste der Testfahrer. Also, hört die Signale!

Sie wären bereit, für den Einsatz erneuerbarer Energien einen Aufschlag auf den Strompreis zu akzeptieren, um danach vollkommen emissionsfrei fahren zu können. Für den Projektpartner E.ON eine wichtige Erkenntnis, auf dessen Basis nun individuelle Lösungen auf Seiten der Ladeinfrastruktur entwickelt werden sollen, wie man in der Pressemitteilung erfahren kann.

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