Und auch das von Berlusconi gewünschte Immunitätsgesetz wurde abgestraft und ist damit nicht durch sowie wird es keine Privatisierung von Wasser geben. Das Referendum läutte das Ende der Ära Berlusconi ein.
"Italien ist somit das dritte Land in Europa, das in unmittelbarer Reaktion auf die schreckliche Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima seine Energiezukunft ohne Atomkraft plant ", kommentiert Niklas Schinerl, Atom-Experte von Greenpeace und aktuell vor Ort in Rom das Ergebnis des Referendums.
Gemeinsam mit zahlreichen Aktivisten von Greenpeace und von anderen Organisationen hat auch ein österreichisches Team der Umweltorganisation an den spontanen Freudenkundgebungen über den Erfolg des Anti-Atom-Referendums am römischen Piazza Bocca della Verita teilgenommen. „Heute ist ein absoluter Freudentag.
Gemeinsam mit unseren italienischen Kollegen haben wir seit der Ankündigung von Berlusconis Atomplänen gegen diese gekämpft“, freut sich Greenpeace-Kommunikationschef Steffen Nichtenberger. „Das italienische Volk hat sich heute selber belohnt und die Weichen für eine Zukunft ohne Atomkraft gestellt. Ein schöner Tag für die Menschen in Italien und Europa, aber auch ein schöner Tag für die Umwelt und für Greenpeace“, schließt Nichtenberger.
Es wird nun in Italien wohl kaum ein Stein auf den anderen bleiben und schon beginnt sich die Lega Nord auch schon abzusetzen.




