China holt auf was den Ausstoß von CO2 betrifft, weltweit gab es von 1990 bis 2007 einen Anstieg der Emissionen von rund 21 auf 29 Milliarden Tonnen, fast die Hälfte des Zuwachses kam aus China.
Neben der Volksrepublik befanden sich mit der Russischen Föderation, Indien, der Republik Korea und dem Iran noch weitere Schwellenländer unter den zehn größten Emittenten von CO2 aus energetischer Nutzung. Dabei ist der russische Ausstoß nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in den 1990er Jahren deutlich zurückgegangen. Die anderen vier Länder haben ihre Emissionen seit 1990 zusammen um 159,3 % erhöht.
Von den Industrieländern zählen neben den Vereinigten Staaten nach wie vor Japan, Deutschland, Kanada und das Vereinigte Königreich zu den größten Emittenten. Der Ausstoß von CO2 aus energetischer Nutzung hat sich in diesen Ländern unterschiedlich entwickelt: Während Deutschland seinen Ausstoß von 1990 bis 2007 um 16,0 % und das Vereinigte Königreich um 5,4 % reduzieren konnte, erhöhten die anderen Länder in diesem Zeitraum ihre Emissionen. Am deutlichsten stiegen die CO2-Emissionen mit + 32,5 % in Kanada. Diese Erhöhung liegt aber immer noch unter dem globalen Durchschnitt von + 38,0 %.
Die Emissionen pro Einwohner sind in den Schwellenländern immer noch bedeutend niedriger als in den Ländern mit hohem Pro-Kopf-Einkommen. So waren die Emissionen pro Einwohner in den Vereinigten Staaten 2007 über sechzehn Mal so groß wie in Indien - obwohl die Differenz seit 1990 geschrumpft ist.
Die Daten entstammen einem Bericht der IEA und beziehen sich ausschließlich auf Emissionen von CO2 aus energetischer Nutzung. Neben diesen gibt es noch weitere klimawirksame Emissionen – etwa die von Methan aus der Landwirtschaft – die in Deutschland insgesamt deutlich über 10 % der CO2-Emissionen gemessen in CO2-Äquivalenten ausmachen.
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Samstag, 11. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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