Die LOHAS laut Studie
Auffallend ist die hohe Affinität von Frauen zur Nachhaltigkeit, laut Studie. Mit 52% der befragten Frauen hat der LOHAS-Gedanke beim weiblichen Geschlecht viele Anhänger (Männer: 35 Prozent). Überdurchschnittlich vertreten (49 Prozent) sind außerdem Befragte mit höheren Einkommen (Haushaltsnetto über 2.500 Euro). Zwei Personen-Haushalte bekennen sich häufiger (52 Prozent) zu Gesundheits- und Nachhaltigkeitszielen als Singles (38 Prozent) oder drei- bis vierköpfige Familien (39 Prozent). Die Generation 55 Plus (51 Prozent) liegt deutlich vor den 35- bis 54-Jährigen (41 Prozent) und den unter 34-Jährigen (38 Prozent).
Anpassung der Unternehmensstrategie
Unternehmen wie die Allianz haben die wirtschaftlich bedeutsame Gruppe längst für sich entdeckt. "Es geht jedoch nicht nur um die ökonomische Relevanz der Zielgruppe. Es handelt sich hier um Zukunftsthemen", erklärt Dr. Andreas Bittl, Leiter des Fachbereichs Marktmanagement bei der Allianz Versicherungs-AG.
Der LOHAS-Gedanke in Zeiten der Angst
Nach einer Umfrage der österreichischen Allianz ist in Deutschland eine Verschiebung der Prioritäten zu verzeichnen. Vor allem die 30- bis 50-Jährigen sorgen nun sich in erster Linie um die wirtschaftliche Existenzsicherung. Im Sommer des vergangenen Jahres hingegen zählten der Klimawandel und seine Folgen noch zu den größten Ängsten. "Gerade jetzt also kann sich die LOHAS- Bewegung als zukunftsweisend positionieren - denn die Herausforderungen auf den Gebieten Umwelt und gesellschaftliche Verantwortung werden auch langfristig bestehen bleiben", kommentiert Alexander Schorn abschließend.
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