Anzeige
Freitag, 10. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!
SOZIALES

Charta der Vielfalt expandiert


München (15.3.10): Die „Charta der Vielfalt“ expandiert: Immer mehr Arbeitgeber in Deutschland setzen sich für eine Unternehmenskultur der Vielfalt, der Toleranz sowie der Fairness und Wertschätzung ein. In München haben jetzt 30 Unternehmen und Institutionen, darunter die E.ON Energie AG und die Siemens AG, die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet.
Bundesweit hat sie somit inzwischen über 800 Unterzeichner, die insgesamt rund 4,6 Millionen Beschäftigte repräsentieren. Was grundsätzlich mal gewaltig klingt. Schönheitsfehler dieser Charta ist, dass sie für die Unternehmen völlig unverbindlich ist und quasi schönen Schein gratis spendet. Die Frage, was mit einem Unternehmen passiert, das die Charta unterzeichnet hat, sich aber überhaupt nicht an deren Geist orientiert, ist völlig unbeantwortet. So nimmt es denn auch nicht Wunder, wenn schon 800 Unternehmen dabei sind.

"Ich freue mich sehr darüber, dass sich so viele große Unternehmen aus der Region München entschieden haben, der Charta beizutreten. Sie haben erkannt: Vielfalt ist ein zentraler Erfolgsfaktor für internationale Wettbewerbsfähigkeit und für künftiges wirtschaftliches Wachstum“, sagte Staatsministerin Maria Böhmer bei der Übergabe der Charta-Urkunden an die neuen Unterzeichner.

Bei der Fest-Veranstaltung im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München betonte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung: „Die verstärkte Beschäftigung von Menschen aus Zuwandererfamilien bringt den Unternehmen handfeste Vorteile. Sie profitieren in der Globalisierung von den Sprachkenntnissen und kulturellen Erfahrungen der Zuwanderer. Gleichzeitig sichern sie sich angesichts des demografischen Wandels die Fachkräfte von morgen! Vielfalt ist ein Gewinn für beide Seiten. Die Migranten selbst bekommen die Chance, ihr Können zu zeigen. Und sie erhalten die Möglichkeit für den sozialen Aufstieg in unserem Land“, betonte Böhmer.

Die „Charta der Vielfalt“ wurde am 13. Dezember 2006 auf Initiative der Deutschen BP, von Daimler, der Deutschen Bank und der Deutschen Telekom im Bundeskanzleramt ins Leben gerufen. Sie ist ein grundlegendes Bekenntnis zu Vielfalt, Toleranz, Fairness und Wertschätzung in der Arbeitswelt. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist Schirmherrin der Initiative. Staatsministerin Maria Böhmer koordiniert die Charta.

Web >> www.vielfalt-als-chance.de

<< Zurück

Kommentar


NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben (Tragen Sie Ihr Kommentar in das Feld ein)
 


>Keine Kindersoldaten
>Hungerkatastrophe im Südsudan droht
>foodwatch hat Klage gegen Unilever eingereicht
>Pharma: Transparceny fordert transparente Daten
>Studie: 18.000 neue Jobs in der Offshore-Windenergie
>Solarstrom kann Börsepreis Strom bis zu 10% senken
>Ackermann: Versprechen wird nicht eingehalten
>Public Eye Award: Schmähpreise an VALE und BARCLAYS
>Strompreise steigen
>Hungerkrisen und Verteilungskonflikte
>Pflege und Schlechtreform
>Honorarberatung muss gesetzlich geregelt werden
>Hunger ist ein Umverteilungsproblem
>Deutsche Bank: Nahrungsmittelspekulation und Hunger
>Umfrage: Wer kennt welches Bio-Siegel?
>Jetzt amtlich: Verbraucherpreise gestiegen
>Flucht aus privaten Krankenkassen
>Aus für FLP-Blumenprogramm
>Die Spendenmafia
>Pfändungssschutzkonten: Doppelt kassiert
>Seniorenhaushalte haben real an Einkommen verloren
>UNICEF: Teilhabe der Eltern entscheidend für Kinder
>Wer E-Mobilität bejaht, kauft sich noch lange kein E-Auto
>Ein Jahr nach dem Dioxin Skandal
>Mehrwertsteuer neu in der EU?
>Schluss mit Inkasso-Kriminalität
>Korruptionsindex 2011
>Fortschrittsindex: Hurrah, wir sind vorne!
>Callcenter: Tariflosigkeit
>Umfrage: Deutsche halten Arbeitsmarkt für ungerecht
>Umfrage: 90% der Deutschen für scharfen Klimaschutz
>Riestern: Besser Sparstrumpf oder über 100 werden
>23 Millionen Deutsche arbeiten ehrenamtlich
>Offener Brief an Polizeipräsidentin Wuppertal
>Netzentgelt: Regierung gegen Bürger
>Umfrage: 2/3 der Deutschen lehnen Atommülltransporte ab
>Nutella-Etikett kann in die Irre führen
>Transparency klagt KBV
>Forsa-Umfrage: Mehrheit gegen Spekulation mit Nahrungsmittel
>foodwatch fordert Verkaufsverbot für Becel pro.activ
>Riester-Rente: Wackelt da was?
>2030 werden Alte um 60% mehr sein
>Verlorenes Jahrzehnt für Arbeitnehmer
>Österreich hat massives Rechtsextremismusproblem
>Soziales und Ökologisches zusammenbringen
>Steuer auf Spekulationsgeschäfte soll Armut lindern
>UN-Bericht: Arme werden ärmer
>Lebensmittel und "legale Täuschung"
>Gute Nachricht: Keine Abzocke mehr bei Anruf
>Telekom: Irreführende Werbung
Anzeige


Glocalist Medien: Offizielles Projekt der
UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung"