Zum Auftakt des neuen Genisis-Eventformats „Deutschland sucht seine sozialen Helden“ haben die Studentinnen und Studenten der Hochschule für angewandte Wissenschaften München gleich neun Projekte mit Social-Business-Potenzial identifiziert.
Bei einer öffentlichen Veranstaltung an der Hochschule München haben sie ihre Beiträge vor einer hochrangigen, interdisziplinären Jury präsentiert. Diese wählte insgesamt vier Projekte, die sich die ersten drei Plätze teilen.
Gewinner ist das Restaurant Roeckl. Hier bilden drei Münchner Spitzengastronomen benachteiligte Jugendliche aus. Damit wird zum ersten Mal das erfolgreiche Konzept, das der britische Starkoch Jamie Oliver entwickelt hat, auch in Deutschland umgesetzt.
Den zweiten Platz belegt die „Social Sense gGmbH“. Auch diese Initiative kümmert sich um junge Menschen, die auf dem regulären Ausbildungsmarkt Probleme haben. Sie bietet 33 jungen Frauen die Chance, staatlich anerkannte Hauswirtschaftstechnischen Helferinnen zu werden.
Platz drei teilen sich die Projekte „Heim-statt Tschernobyl e.V.“ und „Social Affairs“. Die Mitglieder von Heim-statt Tschernobyl e.V. helfen Familien, die aus den durch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl verstrahlten Gebieten Weißrusslands wegziehen wollen. Der Verein ist Träger des Marion-Dönhoff-Förderpreises. Er finanziert sich u.a. über die Erträge einer Windkraftanlage, die er in der Nähe Tschernobyls installiert hat. Der Verein „Social Affairs“ hat es sich zum Ziel gesetzt, Know-How aus Wissenschaft, Technologie und Unternehmensentwicklung für soziale Projekte zu nutzen.
Alle vier Preisträger werden von ihren studentischen „Entdeckern“ auf dem 3. VISION SUMMIT vom 4.-8. November in Berlin vorgestellt. In einem nächsten Schritt arbeitet das Genisis-Institut mit seinen Partnern von der Hochschule München und der Schweisfurth-Stiftung an einem Handbuch, anhand dessen regionale Initiativen in ganz Deutschland mit ähnlichen Events die sozialen Helden ihrer Region bestimmen können. |
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