Während die Modewelt diese Woche anlässlich der Fashion Week 2009 auf Berlin schaut, lenken die Aktivisten der Kampagne für Saubere Kleidung den Blick in die Produktionsländer, wo die Modeunternehmen gegen Arbeits- und Menschenrechte verstoßen.
Auf der Einkaufsmeile Kurfürstendamm/Tauentzienstraße wollen sie mit einer Jubeldemo morgen am Freitagnachmittag von 17 bis 19 Uhr vor die Läden von H&M und Tchibo zwischen Uhlandstraße und Europacenter ziehen.
In einer Aktionssatire jubeln die verkleideten Aktivisten einem Redner zu. Mit der öffentlichen Parodie einer Aktionärshauptversammlung wollen sie auf die Kehrseite der funkelnden Modewelt aufmerksam machen. Die Fashion Week präsentiert dieses Jahr auch verstärkt grüne und ethische Mode.
„Allerdings versuchen die Modeunternehmen mit ein bisschen Greenline und Social- Marketing nur ihr Image aufzubessern; an den Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten vor Ort hat sich bisher nichts geändert“, sagt Julia Thimm von der Kampagne/INKOTA.
Die Aktion will Konsumenten ermutigen, weiterhin nach echt fair hergestellten Produkten zu fragen. Trotz Krise wachsen die Profite vieler Modeunternehmen. „Wir möchten den Gegensatz herausstellen – die einen freuen sich über hohe Gewinne, die anderen schuften unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen“, sagt Thimm.
Die Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign – CCC) ist ein europaweites Netzwerk, das sich weltweit für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie einsetzt.
Beitrage zu fairer Morde auf Glocalist
North Face & Co >> www.glocalist.com/news/kategorie/wirtschaft/titel/north-face-co-im-csr-test/
OTTO & Co >> www.glocalist.com/news/kategorie/soziales/titel/saubere-kleider-sieht-handlungsbedarf-bei-otto-co/
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Freitag, 10. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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