Anzeige
Freitag, 10. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!
SOZIALES

Mehr Frauen in Betriebsräten


Berlin (26.7.10): Aktuell wollen Unternehmen mehr Frauen in Führungspositionen sehen. Der Wille ist da, die Umsetzung schwächelt. Auf der Ebene von Betriebsräten sind jedoch Fortschritte schon auszumachen und auch die Wahlbeteiligung steigt.
Mit den Zwischenergebnissen der Betriebsratswahlen 2010 ist der DGB zufrieden. Alle vier Jahre werden im Zeitraum vom 1. März bis 31. Mai in Deutschland Betriebsräte gewählt – wie auch in diesem Jahr.

"Besonders positiv ist Wahlbeteiligung auf hohem Niveau, die Zunahme weiblicher Betriebsratsmitglieder und das Abschneiden der DGB-Gewerkschaften bei den Wahlen", sagte DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel am Donnerstag in Berlin.

Die Entwicklung des Frauenanteils entwickelte sich positiv: 24,78 Prozent der Betriebsratmitglieder sind weiblich. Damit wuchs ihr Anteil abermals leicht um 0,4%. Der größte Anstieg wurde im Wahljahr 2002 verzeichnet, als sich der Frauenanteil in den Betriebsräten um 2,5% gegenüber 1998 erhöhte.

Die Zwischenauswertung der Betriebsratswahlen durch ein von der Hans-Böckler-Stiftung gefördertes Forschungsprojekt zeigt weiters den erfreulichen Trend der höheren demokratischen Partizipation: Mit einem Anstieg der Wahlbeteiligung von 79,57 Prozent in 2002 auf 81,12 Prozent in diesem Jahr verstetigte sich das große Interesse an den Betriebsratswahlen.

"Dass mehr Frauen in die Betriebsräte gewählt wurden, freut uns. 2001 wurde im Betriebsverfassungsgesetz eine ,Minderheitengeschlechterquote’ verankert. Das hat geholfen, qualifizierte Frauen für eine Kandidatur zu gewinnen", unterstrich Hexel.

<< Zurück

Kommentar


NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben (Tragen Sie Ihr Kommentar in das Feld ein)
 


>Keine Kindersoldaten
>Hungerkatastrophe im Südsudan droht
>foodwatch hat Klage gegen Unilever eingereicht
>Pharma: Transparceny fordert transparente Daten
>Studie: 18.000 neue Jobs in der Offshore-Windenergie
>Solarstrom kann Börsepreis Strom bis zu 10% senken
>Ackermann: Versprechen wird nicht eingehalten
>Public Eye Award: Schmähpreise an VALE und BARCLAYS
>Strompreise steigen
>Hungerkrisen und Verteilungskonflikte
>Pflege und Schlechtreform
>Honorarberatung muss gesetzlich geregelt werden
>Hunger ist ein Umverteilungsproblem
>Deutsche Bank: Nahrungsmittelspekulation und Hunger
>Umfrage: Wer kennt welches Bio-Siegel?
>Jetzt amtlich: Verbraucherpreise gestiegen
>Flucht aus privaten Krankenkassen
>Aus für FLP-Blumenprogramm
>Die Spendenmafia
>Pfändungssschutzkonten: Doppelt kassiert
>Seniorenhaushalte haben real an Einkommen verloren
>UNICEF: Teilhabe der Eltern entscheidend für Kinder
>Wer E-Mobilität bejaht, kauft sich noch lange kein E-Auto
>Ein Jahr nach dem Dioxin Skandal
>Mehrwertsteuer neu in der EU?
>Schluss mit Inkasso-Kriminalität
>Korruptionsindex 2011
>Fortschrittsindex: Hurrah, wir sind vorne!
>Callcenter: Tariflosigkeit
>Umfrage: Deutsche halten Arbeitsmarkt für ungerecht
>Umfrage: 90% der Deutschen für scharfen Klimaschutz
>Riestern: Besser Sparstrumpf oder über 100 werden
>23 Millionen Deutsche arbeiten ehrenamtlich
>Offener Brief an Polizeipräsidentin Wuppertal
>Netzentgelt: Regierung gegen Bürger
>Umfrage: 2/3 der Deutschen lehnen Atommülltransporte ab
>Nutella-Etikett kann in die Irre führen
>Transparency klagt KBV
>Forsa-Umfrage: Mehrheit gegen Spekulation mit Nahrungsmittel
>foodwatch fordert Verkaufsverbot für Becel pro.activ
>Riester-Rente: Wackelt da was?
>2030 werden Alte um 60% mehr sein
>Verlorenes Jahrzehnt für Arbeitnehmer
>Österreich hat massives Rechtsextremismusproblem
>Soziales und Ökologisches zusammenbringen
>Steuer auf Spekulationsgeschäfte soll Armut lindern
>UN-Bericht: Arme werden ärmer
>Lebensmittel und "legale Täuschung"
>Gute Nachricht: Keine Abzocke mehr bei Anruf
>Telekom: Irreführende Werbung
Anzeige


Glocalist Medien: Offizielles Projekt der
UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung"