Nachdem Prof. Peter Sprinkart und sein Kollege Joseph Stecher von der Fakultät für Sozialwissenschaften der Münchner Hochschule für angewandte Wissenschaften von dem GENISIS-Projekt eines neuartigen Veranstaltungsformats “Deutschland sucht seine sozialen Helden” erfahren haben, boten sie ihren Studenten als Praxisarbeit für das Sommersemester 2009 die Entwicklung eines entsprechenden regionalen Eventformats an.
Als Ergebnis der praktischen Lehrveranstaltung “Management sozialer Innovationen” sollen bei einer großen öffentlichen Veranstaltung am 9. Juni 2009 zehn vorbildliche soziale Projekte präsentiert werden, die die Studenten gemeinsam mit ihren Professoren, dem GENISIS Institute sowie Prof. Franz Theo Gottwald vom Schweisfurth Institut auswählen und dokumentieren. Gleichzeitig soll ein Handbuch ausgearbeitet werden, mit dem dann von regionalen Initiativen analoge Veranstaltungen in vielen Regionen im deutschsprachigen Raum angeboten werden können. Die Ergebnisse des Münchner Pilotprojekts fließen auch in den 3. VISION SUMMIT vom 5.-8. November in Berlin ein.
Am 24. März präsentierte GENISIS-Leiter Peter Spiegel das Konzept vor den gut 30 begeisterten Studenten. Bevor er die Grundidee des Eventformats von “Deutschland sucht seine sozialen Helden” vorstellte, erläuterte er ausführlich die Philosophie und Praxis von Social Business. Das Ziel der regionalen Veranstaltungen wie “München sucht seine sozialen Helden” soll sein, bereits begonnenen oder auch seit längerem laufende besonders innovative soziale Projekte zu identifizieren. Eine Jury soll dann jedes Projekt in seinen positiven Potentialen würdigen und coachen, wie sich dieses soziale Projekt gegebenenfalls zu einem Social Business weiterentwickeln kann.
Für die Jury konnte die Hochschule bereits hochkarätige Persönlichkeiten aus der Region München gewinnen.
Für die erste Phase, in der die Studenten zahlreiche Projekte sichten und auswerten möchten, sind Vorschläge für geeignete Projekte herzlich willkommen. Die wichtigsten Auswahlkriterien sind: innovative Idee, hoher gesellschaftlicher Nutzen, Multiplizierbarkeit in andere Regionen, Authentizität der Projektbetreiber. In Frage kommen nur Projekte, die bereits laufen, also keine bloßen Projektideen. Vorschläge an: office(at)genisis-institute.org |
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