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Denn Reiche zeigen in Österreich vieles, aber gewiss kaum soziale und moralische Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Das ist eben der Unterschied zwischen Österreich und Deutschland, wo, wie auf Glocalist berichtet, Vermögende eine Initiative gegründet haben, um die Vermögensabgabe einzuführen. (s.h. Bericht >> www.glocalist.com/news/kategorie/wirtschaft/titel/vermoegende-wollen-mehr-steuer-zahlen/ )
Ganz anders in Österreich. Da wird ein Gezeter angesetzt als würde das Land in die Insolvenz gehen und kleine Häuslbauer ihr Eigenheim verlieren, was natürlich nicht stimmt und Propaganda darstellt.
Die Schere zwischen Arm und Reich geht in Österreich immer weiter auseinander: Von 8,3 Millionen Menschen, die in einem Land leben, das als reich und wohlhabend gilt, sind 1,2 Millionen von Armut betroffen. 10% der ÖsterreicherInnen besitzen dem gegenüber 70% des Vermögens. Die Gesellschaft ist so tiefgehend gespalten, da hilft auch kein Gesundbeten mehr.
Große Vermögen müssen höher besteuert werden, fordert die Initiative. In Stiftungen - dies ist ein markanter Unterschied zu Deutschland - parken die Superreichen ihre Milliarden und zahlreiche Reiche aus Deutschland nutzen dieses Instrument. Ermöglicht wurde dies durch die SPÖ, die diese Stiftungsform eingeführt hat, wogegen nun heute ihre Jugendorganisation mobilisiert.
Besonderes Schmankerl ist der Reichensteuer-Rechner, wo man auf Grundlage des GPA-Rechenmodells und alternativ auf Grundlage des WIFO-Modells die Steuerlast für Vermögen errechnen kann. Voreingestellt sind einige prominente Reiche aus Österreich wie Julius Meinl, Hans Dichand oder Fiona Swarovski. So müßte laut dem Rechner Ex-Wirtschaftsminister Martin Barstein für sein Privatvermögen welches auf rund 120 Millionen Euro geschätzt wird, rund 1,8 Millionen Steuer zaheln.
Web >> www.reichebesteuern.at/steuerrechner/ |
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