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Donnerstag, 2. September 2010 - Eine andere Information ist möglich!
SOZIALES

Spendenwesen: betterplace wird gemeinnützige AG


Berlin (3.7.09): Die Spendenplattform betterplace (gegr. 2007) mit Sitz in Berlin wandelt sich von einer gemeinnützigen Stiftung in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft. Man will damit Signal setzen aber auch Beteiligungen ermöglichen.
Interessierte Partner können sich auf Grund der Aktienform nun direkt an betterplace beteiligen. Erweitert und ausgebaut sollen auch die Tätigkeitsfelder werden: Innerhalb eines neu zu schaffenden „betterplace Lab“ sollen Effizienz und Effektivität von Spendenprozessen weiter verbessert werden. Zusätzlich wird mit der Integration des Internetverzeichnisses „spenden.de“ erstmals auch das Spenden an Globalbudgets von Hilfsorganisationen ermöglicht, nicht nur direkt an Projekte.

„Mit der Umwandlung in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft möchten wir neuen Partnern nicht nur die Möglichkeit bieten, an unserem momentanen Erfolg teilzuhaben – sondern diesen dank gebündelter Kraft in Zukunft zu vervielfachen“, so Till Behnke, Mitgründer von betterplace und designierter CEO der zukünftigen betterplace gAG.

Die ersten Partner haben sich bereits gefunden: Dr. Oliver Grün, Dr. Arno Mahlert und Dr. Bernd Kundrun.

Grün, Gründer und Vorstand der auf das Spendensammeln von Hilfsorganisationen spezialisierten Grün Software AG, wird neben der Internet-Domain „spenden.de“ auch Software-Kapazitäten in die gAG einbringen. Mahlert, bis vor kurzem Vorstandsvorsitzender der maxingvest AG, der Holding von Tchibo und Beiersdorf, wird seine Erfahrung als Unternehmer und sein Netzwerk zur Verfügung
stellen. Und Kundrun, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Gruner+Jahr, unterstützt betterplace mit tatkräftiger Mitarbeit, seinen Kontakten in der Medienbranche sowie einer Millionenspende aus seinem Privatvermögen. Er zeigt sich vom kolportierten generierten Spendenvolumen von betterplace seit Bestehen mit rund 700.000 Euro beeindruckt und sieht darin ein Geschäftsmodell.

Bürgergesellschaft 2.0. und Freiwillige für AG

„Unser gemeinsames Ziel ist die „Bürgergesellschaft 2.0“. Eine Gesellschaft, in der, dank der vielfältigen Interaktionsmöglichkeiten des Internets, soziales Engagement weitaus stärker ausgelebt werden kann, als es momentan der Fall ist. Damit kann die nachhaltige Unterstützung von abertausenden karitativen Projekten auf der ganzen Welt erreicht werden.“, so Kundrun.

Was dies meint, kann man vielleicht aus dem Aufruf ableiten, wenn betterplace demnächst Freiwillige, die die Vorteile der Plattform in ihrem regionalen Umfeld vermitteln, sucht. In Hamburg und Nürnberg sind solche „Regionalgruppen“ heute bereits aktiv.

Finanzierung

Über drei unterschiedliche Quellen will sich betterplace finanzieren: Förderer und zukünftigen Aktionären, Unternehmen, die über die Plattform ihr soziales Engagement kommunizieren, und Privatmenschen: Spätestens ab Herbst kann jeder Spender zusätzlich zu der Summe, die er für das gewählte Projekt gespendet hat, noch einen geringen Betrag für den Betrieb und die Weiterentwicklung von betterplace oben drauf legen.

Web >> betterplace.de

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