Anzeige
Donnerstag, 9. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!
SOZIALES

Tag der Menschenrechte - es geht ums Überleben!


Welt (10.12.2009): Heute ist internationaler Tag der Menschenrechte. Der Friedensnobelpreis wird übergeben. In Kopenhagen wird über unser Weiterleben verhandelt. Was bedeutet die für die Menschenrechte?
Die Mischung, die diesen Tag kennzeichnet, hat schon was. In Oslo erhält heute Barack Obama den Friedensnobelpreis, nicht weit davon in Kopenhagen ringt man um die Lösung um unser Weiterbestehen und vielerorts ist man davon nicht nur geografisch weit davon entfernt.

Heute ist der Tag der Menschenrechte – aber was bedeutet das? Es ist wie eine Erinnerung an ein Wunschziel, das zu erreichen so schwer fällt. In der UNO-Generalversammlung vom 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte festgelegt. 30 Artikel umfasst diese. Es ist eine Auflistung der Rechte und Würden des Menschen, sein Recht auf ein gutes Leben ohne Diskriminierung oder gar Folter. Sein Recht auf Privatleben und Schutz vor Ausbeutung, das Recht auf Eigentum und das Recht auf eine eigene Meinung. Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet.

Was bedeutet dies jetzt und künftig für alle die Klimaflüchtlinge, die schon lange keine Möglichkeit mehr haben, ihre Familien zu ernähren oder ihnen auch nur ein Dach über den Kopf zu bieten?

Mit der künftigen Klimapolitik stimmt die Konferenz in Kopenhagen über die Überlebenschance vieler Regionen auf der Welt ab. Wie viele zig Millionen Menschen in absehbarer Zeit ihre Heimat verlassen müssen ist noch nicht absehbar. Rund 100 Millionen schätzt der WWF in Küstenregionen, auf 200 Millionen insgesamt schätzt es er Weltklimarat bis 2035. Wohin diese ziehen sollen ist ungewiss. Wer dafür aufkommt ebenso. Bis dato bleiben sie sich selbst überlassen. Und während die Industrienationen über ihren Produktionslevel abstimmen, kämpfen Menschen auf ihre Recht auf ihre Heimatregion.

Und es scheint, als ob es künftig einen 31 Artikel notwendig hat: Das Recht auf Überleben. Denn es bedarf wohl eines zusätzlichen Aspektes. Denn bei der Festlegung des 3. Artikels: "Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person." hat wohl niemand ahnen können, dass jemals der Einfluss des Klimas dieses Recht auf (über-)Leben und Sicherheit je gefährden würde. Wenn wir den Weltfrieden erhalten wollen, dann ist es wichtiger denn je, diese Konferenz in Kopenhagen zu einem positiven Ergebnis zu führen. Wollen wir hoffen, dass das Ergebnis am 18. Dezember dem Hoffnungsstrahl der heutige Preisübergabe in Oslo recht gibt.

<< Zurück

Kommentar


NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben (Tragen Sie Ihr Kommentar in das Feld ein)
 


>Hungerkatastrophe im Südsudan droht
>foodwatch hat Klage gegen Unilever eingereicht
>Pharma: Transparceny fordert transparente Daten
>Studie: 18.000 neue Jobs in der Offshore-Windenergie
>Solarstrom kann Börsepreis Strom bis zu 10% senken
>Ackermann: Versprechen wird nicht eingehalten
>Public Eye Award: Schmähpreise an VALE und BARCLAYS
>Strompreise steigen
>Hungerkrisen und Verteilungskonflikte
>Pflege und Schlechtreform
>Honorarberatung muss gesetzlich geregelt werden
>Hunger ist ein Umverteilungsproblem
>Deutsche Bank: Nahrungsmittelspekulation und Hunger
>Umfrage: Wer kennt welches Bio-Siegel?
>Jetzt amtlich: Verbraucherpreise gestiegen
>Flucht aus privaten Krankenkassen
>Aus für FLP-Blumenprogramm
>Die Spendenmafia
>Pfändungssschutzkonten: Doppelt kassiert
>Seniorenhaushalte haben real an Einkommen verloren
>UNICEF: Teilhabe der Eltern entscheidend für Kinder
>Wer E-Mobilität bejaht, kauft sich noch lange kein E-Auto
>Ein Jahr nach dem Dioxin Skandal
>Mehrwertsteuer neu in der EU?
>Schluss mit Inkasso-Kriminalität
>Korruptionsindex 2011
>Fortschrittsindex: Hurrah, wir sind vorne!
>Callcenter: Tariflosigkeit
>Umfrage: Deutsche halten Arbeitsmarkt für ungerecht
>Umfrage: 90% der Deutschen für scharfen Klimaschutz
>Riestern: Besser Sparstrumpf oder über 100 werden
>23 Millionen Deutsche arbeiten ehrenamtlich
>Offener Brief an Polizeipräsidentin Wuppertal
>Netzentgelt: Regierung gegen Bürger
>Umfrage: 2/3 der Deutschen lehnen Atommülltransporte ab
>Nutella-Etikett kann in die Irre führen
>Transparency klagt KBV
>Forsa-Umfrage: Mehrheit gegen Spekulation mit Nahrungsmittel
>foodwatch fordert Verkaufsverbot für Becel pro.activ
>Riester-Rente: Wackelt da was?
>2030 werden Alte um 60% mehr sein
>Verlorenes Jahrzehnt für Arbeitnehmer
>Österreich hat massives Rechtsextremismusproblem
>Soziales und Ökologisches zusammenbringen
>Steuer auf Spekulationsgeschäfte soll Armut lindern
>UN-Bericht: Arme werden ärmer
>Lebensmittel und "legale Täuschung"
>Gute Nachricht: Keine Abzocke mehr bei Anruf
>Telekom: Irreführende Werbung
>Provisionsverbot
Anzeige


Glocalist Medien: Offizielles Projekt der
UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung"