Johannes Pfister, Augsburger Unternehmer und Initiator von ThinkCamp konnte zur Gründungsveranstaltung am 23. April im Annahof in Augsburg über 60 Gäste, Förderer und Mitstreiter begrüßen, darunter auch den Umweltreferenten der Stadt Augsburg, Rainer Schaal . Wissenschaftliche Impulse zum Thema Nachhaltigkeit kamen von den Referenten Prof. Dr. Richard Hammer und Prof. Karl-Heinz Brodbeck, Glocalist Leserinnen und Leser als Experte für buddhistische Wirtschaft bekannt.
ThinkCamp wurde 2008 im Rahmen der Global Marshall Plan Initiative als Genossenschaft, die sich selber als Social Business beschreibt, ins Leben gerufen. Den Gründern geht es in erster Linie darum, mit ThinkCamp einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten.
"Mit ThinkCamp unterstützen wir Menschen und Organisationen bei der nachhaltigen Entwicklung und präventiven Anpassung an die Herausforderungen der Zukunft", so Johannes Pfister, Vorstand der Genossenschaft. Bei ThinkCamp engagieren sich Mentoren, Experten, Unternehmer, Führungskräfte und Organisationen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit Unternehmensgründern und interessierten Gruppen teilen möchten.
Konkret geht es darum, Gründungen von Social-Business-Projekten zu unterstützen und Kulturveränderungen in bestehenden Organisationenzu fördern, hin mehr Sinnorientierung und Kreislaufdenken im Sinne von “cradle-to-cradle”, “FairTrade” und “SlowLife”.
"Innovation und Change Management auf unternehmerischer, politischer, gesellschaftlicher und globaler Ebene sind Schlagworte in der heutigen Zeit. Der notwendigeWandel im Rahmen der Globalisierung betrifft Organisationen, Individuen und politische Strukturen gleichermaßen. Um diese Veränderungen nachhaltig und positiv zu gestalten müssen wir in der Lage sein, komplexe Zusammenhänge zu verstehen, innovative Konzepte für die Veränderungen zu entwickeln, einen Konsens für die Umsetzung zu finden, diesen zu kommunizieren und die Vorhaben effizient und effektiv umzusetzen. Dies geschieht nur, wenn neben der Erweiterung des Wissens und der Denkfähigkeit auch die Herzen der Menschen betroffen werden und soziale Verantwortung gelebt wird." So der formulierte Anspruch des ThinkCamps.
Der Global Marshall Plan verfolgt primär einen Top-Down-Ansatz mit dem Ziel, einen besseren Ordnungsrahmen für die Weltökonomie zu etablieren und die UN-Milleniumsziele zu erreichen. Ergänzend dazu versteht sich ThinkCamp als ein Bottom-Up-Ansatz, den man realisieren will durch die Unterstützung von Menschen und Organisationen bei der nachhaltigen Entwicklung und präventiven Anpassung an die Herausforderungen der Zukunft. ThinkCamp will daher Gründungen und Wachstum von Eco-Social-Business unterstützen, wofür zahlreiche Coachingprogramme angeboten werden.
Vieles ist mal hier als Anspruch formuliert und die selbstgewählte Aufgabenstellung erscheint titanisch und man verliert ob des überbordenden Anbots leicht den Überblick und gewinnt den Eindruck eines Bauchladens, der vorrangig coaching- und beratungsgetrieben ist. In diesem Zusammenhang hat Glocalist am 11. Mai nachgefragt, ob die angebotenen Seminare etc. kostenpflichtig seien, da die Website dazu nichts ausgewiesen hat. Grundsätzlich hat man dies bejaht und man wolle auch die Preisgestaltungen kommunizieren, was bis dato nicht geschah. So sieht Transparenz jedenfalls nicht aus.
Web >> www.thinkcamp.eu
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Sonntag, 12. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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