Die Kinder im Katastrophengebiet müssen so rasch wie möglich vor Hunger und Krankheiten geschützt werden. Unter den unzähligen Verletzten befinden sich viele Kinder, die versorgt werden müssen. Sie brauchen medizinische Hilfe, sauberes Wasser, Nahrung und Schutz. UNICEF warnt angesichts der chaotischen Zustände vor dem Ausbruch von Epidemien und Hunger. Viele Kinder sind verzweifelt und stehen unter Schock.
„Wir müssen jetzt alles tun, um Hunderttausende Kinder in Haiti vor einer zweiten Katastrophe durch Hunger und Krankheiten zu schützen“, sagt Regine Stachelhaus, Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland.
Bereits vor der Naturkatastrophe waren rund ein Viertel der Kinder unterernährt und sind jetzt besonders gefährdet. Etwa die Hälfte der betroffenen Bevölkerung ist unter 18 Jahren; die meisten leben in extremer Armut.
Mit Flugzeugen und per Schiff bringt UNICEF große Mengen Hilfsgüter ins Katastrophengebiet auf Haiti. Heute Nacht wurden mit einer Rot-Kreuz-Maschine 10.000 Plastikplanen, 4.600 Wasserkanister, 5,5 Millionen Wasseraufbereitungstabletten, Medikamente gegen Durchfall, Kommunikationsausrüstung, zwei mobile Lagerhallen sowie Zelte und Erste-Hilfe-Pakete nach Port-au-Prince gebracht.
Heute Abend wird ein weiterer Charterflug aus dem UNICEF-Warenlager in Panama mit weiteren 45 Tonnen Hilfsgütern eintreffen. Dieser bringt Geräte zum Testen von Trinkwasser, Medikamente, Materialien zur Wasseraufbereitung sowie Spiel- und Lernmaterial für 20.000 Familien. Aus der Dominikanischen Republik beschafft UNICEF 13,8 Tonnen Spezialnahrung für unterernährte Kinder.
UNICEF ruft dringend zu Spenden für die Kinder in Haiti auf:
Konto: 300.000
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Stichwort: Haiti
Onlinespende > https://www.unicef.de/bankeinzug.html?ac=144105
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Freitag, 10. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!



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