Anzeige
Samstag, 11. Feber 2012 - Eine andere Information ist möglich!
SOZIALES

US-Milliadärsspende: BDS findet dies gut


Berlin (9.8.10): Es war ein globales Hallo als 40 Milliardäre verkündeten, die Hälfte ihres Vermögens zu spenden. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen (BDS) findet das gut.
Mehr als 40 amerikanische Vermögende, darunter Bill Gates und Warren Buffett, haben öffentlich erklärt, einen Großteil ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen begrüßt die Initiative und hofft auf zahlreiche Nachahmer in Deutschland.

"Was für ein großartiger Impuls für unsere Gesellschaft könnte von einer ähnlichen Gemeinschaftserklärung deutscher Vermögender ausgehen." Wenn sich nur einige weitere der 53 Milliardäre in Deutschland die Aktion von Gates und Co. zum Vorbild nehmen, würde sich das Gesamtkapital der Stiftungen in Höhe von aktuell rund 100 Milliarden Euro auf einen Schlag erhöhen.

"In den Händen der Wohlhabenden liegt ein starker Hebel, den sie gemeinsam nutzen sollten", sagt Dr. Hermann Falk, Mitglied der Geschäftsleitung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hält eine Stiftungsgründung für am besten geeignet, um sich nachhaltig für die Gesellschaft zu engagieren.  Die Stiftung ist das klassische Instrument, um mit jährlichen Vermögenserträgen dauerhaft einen gemeinnützigen Zweck zu verwirklichen. Auch eine Zustiftung in eine bestehende Stiftung ist denkbar: So hatte beispielsweise Anfang Juli 2010 die BürgerStiftung Hamburg eine anonyme Zustiftung in Höhe von 15 Millionen Euro erhalten -  die größte Zustiftung an eine Bürgerstiftung überhaupt. 

Inzwischen werden jährlich um die 1.000 Stiftungen neu errichtet. Doch mehr als 70 Prozent aller Stiftungen in Deutschland haben nur ein Vermögen  von bis zu einer Million Euro.

Die größte deutsche Stiftung ist die Robert Bosch Stiftung mit einem Kapital von rund 5,25 Milliarden Euro. Insgesamt gibt es mehr als 17.400 Stiftungen in Deutschland; rund 96 Prozent sind gemeinnützig. Für satzungsgemäße Zwecke geben die deutschen Stiftungen jährlich 16 bis 17 Milliarden Euro aus, darunter sieben Milliarden aus Erträgen und Spenden.

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen vertritt als Dachverband die Interessen der mehr als 17.400 rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts. Der größte Stiftungsverband in Europa hat mehr als 3.500 Mitglieder; über Stiftungsverwaltungen sind ihm über 6.000 Stiftungen mitgliedschaftlich verbunden, die drei Viertel des Kapitals deutscher Stiftungen verwalten.

<< Zurück

Kommentar


NUR für registrierte UserInnen - Jetzt kostenfrei registrieren
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Kommentar schreiben (Tragen Sie Ihr Kommentar in das Feld ein)
 


>Keine Kindersoldaten
>Hungerkatastrophe im Südsudan droht
>foodwatch hat Klage gegen Unilever eingereicht
>Pharma: Transparceny fordert transparente Daten
>Studie: 18.000 neue Jobs in der Offshore-Windenergie
>Solarstrom kann Börsepreis Strom bis zu 10% senken
>Ackermann: Versprechen wird nicht eingehalten
>Public Eye Award: Schmähpreise an VALE und BARCLAYS
>Strompreise steigen
>Hungerkrisen und Verteilungskonflikte
>Pflege und Schlechtreform
>Honorarberatung muss gesetzlich geregelt werden
>Hunger ist ein Umverteilungsproblem
>Deutsche Bank: Nahrungsmittelspekulation und Hunger
>Umfrage: Wer kennt welches Bio-Siegel?
>Jetzt amtlich: Verbraucherpreise gestiegen
>Flucht aus privaten Krankenkassen
>Aus für FLP-Blumenprogramm
>Die Spendenmafia
>Pfändungssschutzkonten: Doppelt kassiert
>Seniorenhaushalte haben real an Einkommen verloren
>UNICEF: Teilhabe der Eltern entscheidend für Kinder
>Wer E-Mobilität bejaht, kauft sich noch lange kein E-Auto
>Ein Jahr nach dem Dioxin Skandal
>Mehrwertsteuer neu in der EU?
>Schluss mit Inkasso-Kriminalität
>Korruptionsindex 2011
>Fortschrittsindex: Hurrah, wir sind vorne!
>Callcenter: Tariflosigkeit
>Umfrage: Deutsche halten Arbeitsmarkt für ungerecht
>Umfrage: 90% der Deutschen für scharfen Klimaschutz
>Riestern: Besser Sparstrumpf oder über 100 werden
>23 Millionen Deutsche arbeiten ehrenamtlich
>Offener Brief an Polizeipräsidentin Wuppertal
>Netzentgelt: Regierung gegen Bürger
>Umfrage: 2/3 der Deutschen lehnen Atommülltransporte ab
>Nutella-Etikett kann in die Irre führen
>Transparency klagt KBV
>Forsa-Umfrage: Mehrheit gegen Spekulation mit Nahrungsmittel
>foodwatch fordert Verkaufsverbot für Becel pro.activ
>Riester-Rente: Wackelt da was?
>2030 werden Alte um 60% mehr sein
>Verlorenes Jahrzehnt für Arbeitnehmer
>Österreich hat massives Rechtsextremismusproblem
>Soziales und Ökologisches zusammenbringen
>Steuer auf Spekulationsgeschäfte soll Armut lindern
>UN-Bericht: Arme werden ärmer
>Lebensmittel und "legale Täuschung"
>Gute Nachricht: Keine Abzocke mehr bei Anruf
>Telekom: Irreführende Werbung
Anzeige


Glocalist Medien: Offizielles Projekt der
UN-Weltdekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung"